Trump mokiert sich über Clintons Schwächeanfall

2. Oktober 2016, 15:06
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Republikaner imitierte Rivalin bei Wahlauftritt

Washington – Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat sich bei einem Wahlkampfauftritt über den Schwächeanfall seiner Rivalin Hillary Clinton vor drei Wochen mokiert. Die damals an Lungenentzündung erkrankte Demokratin hatte eine Gedenkfeier für die Opfer der Anschläge vom 11. September 2001 vorzeitig verlassen und musste von Beamten des Secret Service beim Gang zum Auto gestützt werden.

Clinton sei nicht fähig, schlechte Handelsabkommen zu bekämpfen oder dem russischen Präsidenten Wladimir Putin Paroli zu bieten, denn "sie kann nicht mal die 15 Fuß (gut 4,50 Meter) zu ihrem Auto schaffen", sagte Trump am Samstag vor Tausenden Zuschauern in Manheim (US-Staat Pennsylvania).

Er imitierte dann Clinton, indem er zu schwanken begann und seine Arme bewegte, als wäre er dabei, sein Gleichgewicht zu verlieren. Er bewegte sich sogar scheinbar unsicher auf den Beinen vom Mikrofon weg und sagte: "Leute, wir brauchen Stehvermögen. Wir brauchen Energie."

In seiner Rede schrieb er sich nach Angaben der "Washington Post" auch ein "gewinnendes Temperament" zu, während Clintons "schlecht sei. Trump fügte dann hinzu: "Sie könnte verrückt sein. Sie könnte wirklich verrückt sein." (APA, 2.10.2016)

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