Yahoo gibt Software zur Pornoerkennung als Open Source frei

2. Oktober 2016, 18:43
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Neuronales Netz soll beim automatischen Aussortieren helfen – Muss zuvor trainiert werden

DIe Masse an tagtäglich neu im Internet veröffentlichten Inhalten, führt dazu, dass deren Sortierung schon lange nicht mehr von Menschen vorgenommen werden kann. Eine besondere Herausforderung stellt dabei das Ausfiltern von nicht-jugendfreien Bildern dar, sind diese doch maschinell nur schwer eindeutig festzumachen.

Yahoo hat für die Erkennung von pornografischen Inhalten ein eigenes neuronales Netz entwickelt. Und eben dieses hat das Unternehmen nun als Open Source veröffentlicht.

Hintergrund

In einem Beitrag auf Tumblr gehen die Entwickler darauf ein, wie das System funktioniert. Wie andere solche Bilderkennungssysteme auch, wird das Yahoo-Netz zunächst trainiert, es muss sich also eine Unzahl an pornografischen aber nicht-pornografischen Bildern "ansehen". User, die daran Interesse haben, das neuronale Netz selbst einzusetzen, müssen also entsprechende Materialien vorbereiten.

Hat es einmal das nötige Wissen erlangt, vergibt das Netz einen Wert zwischen 0 und 1 mit dem die Wahrscheinlichkeit von pornografischen Inhalten klassifiziert wird. Dieser kann dann dazu genutzt werden, um – ähnliche wie bei Spam-Filtern – solche Bilder automatisch auszusortieren. (red, 2.10.2016)

  • Kein pornografischer Inhalt sagt das neuronale Netz von Yahoo in diesem Fall sehr deutlich.
    foto: google

    Kein pornografischer Inhalt sagt das neuronale Netz von Yahoo in diesem Fall sehr deutlich.

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