"Wir können uns jetzt freuen"

2. Oktober 2016, 22:05
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  • Salzburg – Sturm (0:1)

Oscar Garcia (Trainer Salzburg): "Ich beglückwünsche Sturm Graz, aber ich beglückwünsche auch meine Mannschaft zu dieser Charakterleistung. Wir hätten uns heute mehr verdient. Ich kann die Chancen nicht verwerten, und auch von Soriano kann man nicht erwarten, dass er immer Tore macht."

Franco Foda (Trainer Sturm): "Mit dem Ergebnis, mit den drei Punkten bin ich zufrieden. Salzburg war von Beginn weg etwas besser, meine Mannschaft hat gut gegen den Ball gearbeitet, den Ball aber auch wieder zu schnell verloren. Salzburg hat das gnadenlos ausgenutzt und schnell nach vorne gespielt. Gegen zehn Mann haben wir kaum eine Chance zugelassen, ich bin aber extrem verärgert über die letzten 20 Minuten, denn da haben wir Glück gehabt, dass wir den Ausgleich nicht kassiert haben."

Deni Alar (Torschütze Sturm): "Es war unterm Strich kein gutes Spiel von uns, nach dem Tor war es teilweise sogar schlecht. Wir haben Salzburg viel zu viele Räume gelassen. Wir sind ein eingeschworener Haufen. Jeder gibt auf jedem Zentimeter auf dem Platz alles für den anderen. Vor Beginn der Saison hat uns keiner etwas zugetraut, jetzt sind wir die Gejagten. Wir müssen weiter hart arbeiten, es wird uns sicher nichts geschenkt."

  • Ried – Rapid (4:2)

Christian Benbennek (Ried-Trainer): "Wir haben verdient gewonnen. Ich freue mich für die Jungs, die taktisch überragend umgesetzt haben, was wir vorhatten. Wir sind jetzt fünf Spiele ungeschlagen und werden durch solche Spiele selbstbewusst. Wir können uns jetzt freuen, aber wir werden auch bescheiden bleiben, dafür sorge ich schon. Ich möchte, dass unsere Passquote besser wird."

Mike Büskens (Rapid-Trainer): "Das war absolut enttäuschend. Wir haben uns viel vorgenommen, aber dem Gegner vom ersten Augenblick in die Karten gespielt. Wir haben wahnsinnig viele Fehler im Passspiel gemacht und waren in den ersten 20 Minuten nicht präsent. Ried hat es gut gemacht, sie haben aber auch von unseren Fehlern profitiert. Ich kann nicht nachvollziehen, dass wir von Beginn an nicht da waren und von Beginn an so viele Fehler teilweise auch ohne Druck gemacht haben.

  • Austria gegen St. Pölten (2:1)

Thorsten Fink (Trainer Austria): "Nach dem nicht gegebenen Tor für uns, dem vergebenen Elfmeter und dem Gegentor und der Tatsache, dass wir am Donnerstag ein Spiel hatten, hatte ich schon Bedenken, dass wir das Spiel nicht mehr drehen können. Die Mannschaft hat aber in der letzten halben Stunde noch einmal den Schalter umgelegt, Gas gegeben und einen unheimlichen Siegeswillen an den Tag gelegt. Für das Nervenkostüm war das Spiel nicht so ideal."

Karl Daxbacher (Trainer St. Pölten): "Ich bin enttäuscht, dass wir es nicht schaffen, solche Spiele über die Runden zu bringen. Wir versuchen alles, gehen gut eingestellt in das Spiel, die Mannschaft gibt alles, aber es geht sich am Ende nicht aus. Wir werden aber nicht aufgeben. Wenn wir uns weiter so präsentieren, werden die Punkte auch irgendwann kommen. Unser vorrangiges Ziel ist, nicht abzusteigen."

  • WAC – Altach (1:2)

Heimo Pfeifenberger (Trainer WAC): "Eine sehr bittere Niederlage. Am Anfang haben wir das Spiel kontrolliert, dann sind wir aber unverständlicherweise aus dem Rhythmus gekommen und zurückgefallen. In der zweiten Hälfte sind wir mit einem schönen Tor zurückgekommen. Die Szene, die zum Elfer geführt hat, war ein kollektives Versagen. Die Attacke von Drescher war unnötig, weil noch zwei andere Spieler da waren."

Damit Canadi (Trainer Altach): "In der ersten Hälfte sind wir gut ins Spiel gekommen und auch in Führung gegangen. Bei den Konterchancen hätten wir nachlegen müssen. In der zweiten Hälfte hat das Spiel ganz anders ausgesehen. Der WAC hat uns in Bedrängnis gebracht, der Ausgleich war nicht unverdient, das war schwer zu verteidigen. Zum Schluss haben wir den Elfer bekommen, das war ein klarer Elfmeter. Wir sind sehr glücklich."

  • Admira und Mattersburg (1:0):

Oliver Lederer (Admira-Trainer): "Wir haben über 90 Minuten ganz gut gespielt, sind besser gestanden und haben auch Nadelstiche nach vorne gesetzt. Auch wenn nicht die ganz großen Chancen dabei waren. Das Eigentor war natürlich auch Glück, aber insgesamt war der Sieg gerecht."

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Wir sind ganz gut ins Spiel gekommen, haben nicht viel zugelassen. Wir haben dann das Spiel kontrolliert, aber keine große Gefahr ausgestrahlt. Vorne haben Entschlossenheit und Präzision gefehlt. In der zweiten Hälfte waren wir knapp am Tor dran, durch das Eigentor war es eine unglückliche Niederlage. Die Leistungen werden derzeit nicht durch Ergebnisse bestätigt. Ich bin zuversichtlich, dass es wieder besser wird."

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