Getötete Pensionistin in Tirol: Freispruch bei vier zu vier Stimmen

30. September 2016, 18:30
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Urteil rechtskräftig – Staatsanwältin meldete Rechtsmittelverzicht an

Innsbruck – Der Prozess wegen Mordes gegen einen 61-jährigen Tiroler und dessen Sohn im Fall einer 2007 getöteten Pensionistin ist am Freitag am Landesgericht Innsbruck mit einem Freispruch der beiden Angeklagten zu Ende gegangen. Die Geschworenen stimmten vier zu vier. Das Urteil ist rechtskräftig, die Staatsanwältin meldete Rechtsmittelverzicht an.

"Das ist der denkbar knappste Ausgang", kommentierte Richter Josef Geisler den Wahrspruch der Geschworenen. In diesem Fall sei die für die Angeklagten günstigere Variante zu wählen, also ein Freispruch. Beide Angeklagte hatten sich am ersten Verhandlungstag nicht schuldig bekannt. Die Staatsanwaltschaft warf dem 61-Jährigen und seinem 30-jährigen Sohn vor, die 68-jährige Pensionistin in ihrer Wohnung mit einem Polster erstickt zu haben. Sowohl die DNA des Vaters als auch die des Sohnes waren laut Staatsanwaltschaft in der Wohnung und im Auto des Opfers gefunden worden. (APA, 30.6.2016)

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