Bahnbrechende Kulinarik-Neuheiten

1. Oktober 2016, 09:00
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Die vergangene Woche brachte in der Welt der Kulinarik Bahnbrechendes: einen Weltrekord und eine Weltneuheit

Manchmal ist das Mediengeschäft ein ziemlicher Käse. Es ereignet sich derart viel Weltbewegendes wie Promi-Trennungen oder zumindest -Krisen (Brangelina! Lugners! Und jetzt vielleicht auch noch Kim Kardashian!), dass es mitunter wichtige Meldungen nicht gleich in die Zeitung schaffen. Um solche elementaren Lücken zu schließen, sei daher an dieser Stelle etwas nachgeholt.

Zum Beispiel erreicht uns eine erfreuliche Nachricht aus Australien. Dort hat ein gewisser Mark Murray aus Perth mit der Produktion des Hamdog-Brötchens begonnen. Die Idee zu diesem kulinarischen Durchbruch ist ihm schon 2004 gekommen, 2009 ließ er es sich patentieren. Das Ding schaut recht interessant aus: an den Enden dünn wie eine Frankfurter, in der Mitte breit wie ein Burger.

Zur Verzehrsvorbereitung wird das Fleischlaberl halbiert und die Wurst dazwischengelegt. Offensichtlich sind die Bürgerinnen und Bürger in Down Under bereit, Geld in die Hand zu nehmen, um den dort geläufigen ziemlich üblen Pies zu entkommen – umgerechnet 5,50 Euro kostet der Hamdog. Offen bleibt, welche Auswirkung die Speise auf die Herzinfarktrate haben wird, sollte sie zum Renner werden.

Einen schönen Erfolg gibt es auch aus Frankreich zu vermelden. In Nancy wurde ein seit März von Chinesen gehaltener Weltrekord pulverisiert, jener der längsten Käsetafel nämlich. Während man im Fernen Osten 487 Käsesorten mit eineinhalb Tonnen Gewicht aufgetürmt hatte, waren es nun 730 Sorten, die rund fünf Tonnen gewogen haben. Es gibt also auch Käse, der kein Käse ist. (Michael Möseneder, 1.10.2016)

  • In Nancy wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt, jener der längsten Käsetafel nämlich: 730 Sorten mit rund fünf Tonnen Gewicht.
    foto: apa / afp / jean-christophe verhaegen

    In Nancy wurde ein neuer Weltrekord aufgestellt, jener der längsten Käsetafel nämlich: 730 Sorten mit rund fünf Tonnen Gewicht.

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