Australien kauft französische U-Boote um 34 Milliarden

30. September 2016, 14:15
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Größte militärische Anschaffung in der Geschichte Australiens – ThyssenKrupp ordnet nach Niederlage im Rennen um U-Boot-Auftrag Führung der Marinesparte neu

Sydney – Nach dem für Thyssenkrupp geplatzten U-Boot-Deal in Australien hat die australische Regierung nun offiziell einen Vertrag mit dem staatlichen französischen Hersteller DCNS unterzeichnet. Das sei ein Meilenstein, teilte das Verteidigungsministerium am Freitag mit.

Die Kieler Werft Thyssenkrupp Marine Systems hatte im Rennen um den Auftrag zum Bau von zwölf U-Booten im Umfang von 50 Milliarden australischen Dollar (34 Milliarden Euro) im April überraschend den Kürzeren gezogen.

Größte militärische Anschaffung

Es ist die größte militärische Anschaffung in der Geschichte Australiens, erklärte die Regierung. Das erste U-Boot soll 2030 in Dienst gestellt werden.

Thyssenkrupp zieht nach der Niederlage im Rennen um den U-Boot-Auftrag in Australien zieht Thyssenkrupp personelle Konsequenzen. Der im Vorstand des Bereichs Industrial Solutions für die Sparte Marine Systems verantwortliche Manager Hans-Christoph Atzpodien werde seinen Posten zum 30. September niederlegen, das Unternehmen aber noch einige Monate beraten, teilte der Konzern am Freitag mit. Thyssenkrupp-Strategiechef Peter Feldhaus übernehme zum 1. Oktober den Chefposten bei Marine Systems von Andreas Burmester, der Chief Operating Officer werde. (APA, 30.9.2016)

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