Libertärer US-Kandidat kann keinen ausländischen Staatsmann nennen

29. September 2016, 16:07
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Gary Johnson: "ich glaube, ich habe einen Aleppo-Moment"

Washington – Im US-Wahlkampf hat sich der Kandidat der libertären Partei, Gary Johnson, einen weitere Blamage geliefert: Auf die Frage, welche ausländischen Staatsmänner er bewundere, konnte er erst keine Antwort geben.

Als ihm NBC-Moderator Chris Matthews darauf Vorschläge machte ("Kanada, Mexiko, da drüben, Asien, Südamerika, Afrika"), entschied sich Johnson für "den ehemaligen Präsidenten Mexikos", den er allerdings nicht benennen konnte.

daniel trahan

Sein Vizepräsidentschaftskandidat Bill Weld half ihm schließlich aus und nannte Vicente Fox. Erst am 8. September hatte sich Johnson blamiert, als er auf die Frage, was er im Fall eines Wahlsieges angesichts der Situation in Aleppo tun würde, antwortete : "Und was ist Aleppo?". In Umfragen liegt Johnson bei sieben Prozent. (red, 29.9.2016)

  • Gary Johnson, Kandidat
    foto: ap/scott morgan

    Gary Johnson, Kandidat

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