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Flexible Jobs sind heute wie 2040 gefragt

30. September 2016, 13:15

Wo unsere Arbeitswelt in 24 Jahren stehen wird, damit beschäftigt sich die jüngste Studie des WIFI Management Forums. Eines steht fest: Digitalisierung, Internationalisierung und technische Innovationen verändern bereits jetzt unsere Berufs- und Wirtschaftswelt nachhaltig und fordern neue Lösungen bei den Arbeitsbedingungen – die Abkehr von starren Arbeitszeitmodellen gehört dazu.

"Neue Technologien erlauben uns heute, flexibler zu arbeiten und damit Arbeit, Familie und Freizeit optimal miteinander zu verbinden. Das Verständnis von Arbeitszeit und -ort hat sich verändert und ist breiter geworden", weiß Jürgen Horak. Er ist CEO der Dimension Data Austria GmbH, einem IKT-Dienstleister mit weltweit 28.000 Mitarbeitern, 300 davon in Österreich. Jürgen Horak setzt sich für eine Änderung des Arbeitszeitgesetzes ein, das im Original noch aus dem Jahre 1969 stammt – einer Zeit also, in der es weder Handy noch Internet gab, die ein flexibles Arbeiten unabhängig von Zeit und Ort hätten ermöglichen können.

Digital Natives fordern Flexibilität

Dass ein Überdenken von starren Arbeitszeitmodellen und veralteten gesetzlichen Rahmenbedingungen immer notwendiger wird, bestätigt auch die Studie "Arbeit 2040", die das WIFI Management Forum in Kooperation mit Marketagent.com online reSEARCH GmbH durchgeführt hat. Neben technischen und IT-Themen, die stark an Bedeutung gewinnen, erfordert die Digitalisierung auch eine Veränderung der Denkweise und der Unternehmenskultur.

"Die Antworten auf die sich verändernde Arbeitswelt im Jahr 2040 sieht man eindeutig in der Aneignung von Fähigkeiten und Zusatzwissen innerhalb der eigenen Branche sowie im Bereich Digitalisierung. Aus der Vorstellung eines flexiblen (zeit- und ortsunabhängigen) Jobs könnte im Jahr 2040 ein ,Immer-und-überall‘-Job werden, der die Grenzen von Beruf und Freizeit auflöst", hebt Mag. Thomas Schwabl, Geschäftsführer der Marketagent.com online reSEARCH GmbH hervor. Diese Entwicklung beobachtet auch Jürgen Horak: "Digital Natives verlangen heutzutage nach dieser Flexibilität und nach den Tools, die die Selbstbestimmtheit fördern und mehr Freiheiten ermöglichen. Unternehmen, die als Arbeitgeber interessant bleiben möchten, sind gefordert, diese Flexibilität möglich zu machen."

"Neue Welt der Arbeit" betrifft alle

Die Veränderung der Arbeitswelt ist für alle Unternehmen ein Thema und macht weder vor dem kleinen Handwerksbetrieb noch vor dem internationalen Konzern Halt – wenn auch die Ausprägung eine unterschiedliche ist. "Die Betriebe müssen für die Herausforderungen der ,Neuen Welt der Arbeit‘ gerüstet sein. Nur so können sie Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit steigern und Arbeitsplätze sichern", betont Anna Maria Hochhauser, Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich. "Zeitgemäße Beschäftigungsformen, die eine flexible Arbeitseinteilung zulassen, unterstützen die Entwicklung positiv."

  • Artikelbild
    foto: kurhan
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