iPhone 7: Neue Hülle bringt Comeback der Kopfhörer-Klinke

29. September 2016, 10:47
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"Fuze" integriert Adapter von Lightning auf 3,5mm-Buchse und verlängert Akkulaufzeit

Die Entfernung der 3,5mm-Klinkenbuchse vom iPhone 7 scheint für Zubehörhersteller ein wahrer Inspirationsquell geworden zu sein. Apple selbst bietet ein einfaches Kabel an, das die Verwendung des Lightning-Ports mit traditionellen Kopfhörern erlaubt, das gleichzeitige Aufladen jedoch verhindert. Belkin löst das Problem mit einem Adapter, der zwei Lightning-Anschlüsse bietet – dafür aber keine Klinke. Dazu erhöht eine solche Lösung die mechanische Last auf den Anschluss des Smartphones.

Hier springt jetzt das texanische Unternehmen Actual Innovation in die Bresche. Dort hat man ein Crowdfundingprojekt auf Indiegogo gestartet, um die Produktion einer Hülle zu finanzieren, die die Funktionalität früherer iPhone-Generationen wiederherstellt und auch die Akkulaufzeit verbessert.

diego prince
Hinweis: Laut den Herstellern wird im Video ein alter Prototyp gezeigt. Das tatsächlich für die Herstellung vorgesehene Modell wird im Foto weiter unten abgebildet.

Audioklinke und Zusatzakku

"Fuze" heißt das Accessoir, das auch verspricht, das iPhone 7 und iPhone 7 Plus nur unwesentlich zu vergrößern. Am Rand verbreitert sich das Gerät demnach nur minimal, gleichzeitig wird das Handy um fünf Millimeter dicker und rund 30 Gramm schwerer. In der Mitte der Unterkante finden sich sowohl der Lightning- als auch der Audiostecker.

In der Hülle, die das Handy auch stoßfester machen soll, steckt außerdem ein 2.400-mAh-Akku (iPhone 7) oder ein 3.600-mAh-Akku (iPhone 7 Plus), der die Laufzeit des Telefons jeweils circa verdoppeln soll. Produziert werden soll es in fünf Farben – Weiß, Schwarz, Gold, Rosengold und Blau.

60.000 Dollar wollen die Erfinder per Crowdfunding einspielen, wobei sie die Hülle schnellen Interessenten ab 50 Dollar anbieten. Der reguläre Unterstützerpreis wird mit 70 Dollar beziffert. Laut Timeline geht man demnächst schon in die Vorbereitung der Massenproduktion, die schließlich Anfang November anlaufen soll. Ab 13. Dezember ist die Auslieferung geplant, sodass Fuze noch vor Weihnachten bei den Nutzern eintreffen soll.

foto: actual innovations

Kampagne läuft bis ende Oktober

Wie bei allen Crowdfunding-Projekten ists ein Investment allerdings mit einem gewissen Risiko behaftet. Nicht selten kommt es zu Verzögerungen und infolge dessen zu einer verspäteten Auslieferung. Auch ein kompletter Ausfall ist möglich, wobei die Wahrscheinlichkeit eines solchen bei diesem Projekt gering erscheint.

Die Schwarmfinanzierung für Fuze läuft noch bis 28. Oktober. Da es sich um eine flexible Finanzierungskampagne handelt, erhalten die Hersteller das Geld auch, wenn das gesetzte Ziel nicht erreicht wird. Einen Tag nach dem Start steht man jetzt bei rund 7.000 Dollar. (gpi, 29.09.2016)

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