Serbiens Verband klagt gegen Kosovos Uefa-Aufnahme

28. September 2016, 16:28
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Anhörung vor Internationalem Sportgerichtshof am 31. Oktober

Lausanne – Der serbische Fußballverband geht vor dem Internationalen Sportgerichtshof (CAS) gegen die Aufnahme des Kosovo in die Uefa vor. Der CAS setzte nach eigenen Angaben für den 31. Oktober eine Anhörung in dem Fall an. Der Kosovo sei kein eigener Staat, gehöre auch nicht der Uno an und dürfe daher kein Mitglied der Uefa sein, argumentieren die Serben. Schließlich sei die fast nur noch von Albanern bewohnte frühere Provinz nach einer Resolution des UN-Sicherheitsrats aus dem Jahr 1999 immer noch ein Teil Serbiens.

Allerdings ist der vor acht Jahren von Serbien abgefallene Kosovo inzwischen von 110 Staaten völkerrechtlich anerkannt worden. Die Anwälte des serbischen Fußballverbands hatten bereits im Mai beim CAS einen Klageschriftsatz eingereicht.

Der Kosovo hatte am 5. September beim Auftakt der WM-Qualifikation für 2018 ein 1:1 gegen Finnland erreicht, das Tor erzielte Salzburg-Spieler Valon Berisha aus einem Elfmeter. Zuvor hatte die Uefa das neue Mitglied aus Sicherheitsgründen der Gruppe I zugeteilt und damit ein Aufeinandertreffen mit Serbien und Bosnien-Herzegowina, wo viele Serben leben, verhindert. (APA, 28.6.2016)

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