Zeit & Geist: So sehen die neuen Designeruhren aus

Ansichtssache29. September 2016, 13:32
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Louboutin für Jaeger-LeCoultre, Massaro für Roger Dubuis, Grcic für Rado: Die Haute Horlogerie kooperiert vermehrt mit branchenfremden Designern – und schielt damit auf neue Zielgruppen.

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Seidenmatt

Rado hat sich für die Überarbeitung der "Ceramica" mit einem der weltbesten Designer auf ein Packl g'haut: Konstantin Grcic. Der Münchner verpasste der Uhr eine zeitgemäße Interpretation unter Beibehaltung der markanten geometrischen Form. Zu haben ist sie für € 1800. Zu sehen ist sie anlässlich der Vienna Design Week (30. 9. – 9. 10.).

Infos: www.rado.com

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Schillernd

Christian Louboutins Schuhe mit den roten Sohlen sind Kult. Der "Reverso", der Uhrenikone von Jaeger-LeCoultre, hat der Modedesigner ein in allen Regenbogenfarben schillerndes Armband mit korrespondierendem Zifferblatt verpasst. Zu haben ist dieses Modell aus der Linie "Reverso by Christian Louboutin" für € 10.500.

Infos: www.jaeger-lecoultre.com

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Goldig

Uhrwerk trifft auf Schuhwerk auch bei Roger Dubuis. Hier durfte Massaro ran, der zum Beispiel für die berühmten beige-schwarzen Slingbacks von Chanel verantwortlich war. Sein Beitrag zur "Velvet by Massaro" ist das goldfarbene Armband mit Flechtdetail. Die Automatikuhr trägt 262 Diamanten und die Genfer Punze. Das kostet satte € 50.500.

Infos: www.rogerdubuis.com

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Geradlinig

Jörg Schauer, Eigentümer der deutschen Uhrenmarke Stowa, wollte nicht in die Retrofalle tappen, als er sich daran machte, die klassische "Antea"-Linie zu modernisieren. Er tat sich mit Hartmut Esslinger, Gründer von Frog Design und Erfinder der Apple-Designsprache, zusammen. Das Ergebnis: Die gelungene "Antea back to bauhaus" (€ 950).

Infos: www.stowa.de

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Hublot

Jean-Claude Biver und Lapo Elkann sind zwei vom selben Schlag. Der Hublot-Mastermind und das Enfant terrible des Agnelli-Clans mit eigenem Luxuslabel (Italia Independent) teilen nicht nur ihr Gespür für Marketing. Beide stehen zudem auf eingängige Formensprache gepaart mit Hightechmaterialien wie Karbonfaser oder dem Verbundmaterial Texalium, das im konkreten Fall der "Bang Unico Italia Independent" eine technoide Anmutung verleiht. Im Inneren des 45-Millimeter-Brummers schlägt das hauseigene Hublot-Automatikwerk HUB 1242: ein Säulenrad-Chronograf mit Doppelkupplung und Flyback-Funktion, der mit € 29.000 zu Buche schlägt. Ein Preis, der sich mit dem Camouflage-Look ganz gut tarnen lässt. (Markus Böhm ,Rondo Exklusiv, 29.9.2016)

Infos: www.hublot.com

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