Niki Lauda sieht seinen Vornamen vom Himmel fallen

27. September 2016, 07:37
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Sollte Niki an Tuifly gehen, wäre das Aus für den Namen "logisch" – was Niki-Gründer Lauda "schmerzhaft" fände

Wien/Schwechat/Berlin – Airline-Gründer Niki Lauda sieht seinen Vornamen womöglich bald vom Himmel fallen. Gehe die Airline Niki wie kolportiert im Zuge einer Halbierung ihrer Mutter Air Berlin an die Tuifly, dann sei es "logisch", dass es den Namen Niki als Luftfahrtsgesellschaftsnamen nicht mehr gebe – das wäre "schmerzhaft", so Lauda in der "ZiB 2".

Die laut einem Medienbericht anstehende Halbierung der Air Berlin, die Lauda die von ihm gegründete Niki (früher: Flyniki) bis 2011 zur Gänze abgekauft hatte, bezeichnete der ehemalige Formel-1-Weltmeister am Montagabend im Fernsehgespräch als "größte Katastrophe". Viele Managementfehler seien passiert. Dies habe er, Lauda, bereits angemerkt, als er früher für kurze Zeit noch Teil des Managements gewesen sei. Er habe praktisch schon damals aus seiner Sicht alles gesagt, so Lauda über die Fehler. "Air Berlin hat sich zu weit vom ursprünglichen Konzept einer Billigfluglinie entfernt", sagte Lauda bereits Mitte September in einem Interview.

Die Air-Berlin-Tochter Niki könnte künftig zusammen mit 14 Tuifly-Maschinen, die bisher für Air Berlin unterwegs waren, eine neue, gemeinsame Ferienfluggesellschaft bilden, schrieb die "Süddeutsche Zeitung" am Montag. (APA, 27.9.2016)

  • Der Name Niki könnte bald Geschichte sein.
    foto: reuters/balogh

    Der Name Niki könnte bald Geschichte sein.

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