Heta: Auch Oberbank nimmt Rückkaufangebot an

26. September 2016, 16:18
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Auch Wiener Städtische und Uniqa haben bereits zugestimmt

Linz/Wien/Klagenfurt – Auch die Oberbank nimmt das nachgebesserte Angebot für die Gläubiger der Heta, die Abbaueinheit der früheren Hypo Alpe Adria, an. Das teilte sie in einer Presseaussendung am Montag mit. Zuvor hatten auch bereits die Versicherungskonzerne Wiener Städtische (VIG) und Uniqa zugestimmt.

"Das unterbreitete Angebot halten wir für grundsätzlich fair", zeigt sich Oberbank-Generaldirektor Franz Gasselsberger "in Anbetracht der schwierigen Rahmenbedingungen" zufrieden. Bei einer Ablehnung des Angebots würde die Gefahr bestehen, nichts zu bekommen.

Die Oberbank hat seit 2006 ein nachrangiges Schuldscheindarlehen der Heta im Nominale von 10 Mio. Euro in den Büchern, das im Jahr 2014 auf Null abgewertet wurde. Ein Verlust aus diesem Papier ist somit schon berücksichtigt.

Zwei Drittel aller Gläubiger müssen zustimmen, darunter mindestens ein Viertel der nachrangigen Gläubiger, damit das Angebot wirksam wird. Das Angebot ist bis 7. Oktober 2016 befristet. (APA, 26.9.2016)

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