Bankomaten geplündert: 13 Monate, 2,5 und drei Jahre Haft

26. September 2016, 14:48
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Urteil in Schöffenverhandlung am Landesgericht St. Pölten nicht rechtskräftig

St. Pölten/Pinggau/Fürstenfeld – Zu unbedingten Haftstrafen sind am Montag die drei Angeklagten im Prozess in St. Pölten um Bankomateneinbrüche in NÖ und der Steiermark verurteilt worden. Der 39-Jährige fasste wegen gewerbsmäßigen schweren Diebstahls durch Einbruch drei Jahre aus, der 32-Jährige 2,5 Jahre. Der 46-Jährige erhielt als Beitragstäter in der Steiermark 13 Monate. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.

Bei einem Strafrahmen von bis zu fünf Jahren für den 32-Jährigen und den 39-Jährigen wirkten sich deren Geständnisse mildernd auf die Strafhöhe aus, erschwerend waren die Vorstrafen der beiden Angeklagten. Der 32-Jährige wurde vom Vorwurf der Staatsanwaltschaft freigesprochen, am Diebstahl eines Geldautomaten im steirischen Pinggau (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) beteiligt gewesen zu sein. Es gebe keine objektivierbaren Beweise für eine unmittelbare Täterschaft des Mannes, sagte der Richter in der Urteilsbegründung. Beim 46-Jährigen, der als Chauffeur fungierte, wirkten sich sein bisher ordentlicher Lebenswandel und sein Geständnis mildernd aus. (APA, 26.9.2016)

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