"Betrunkener will Dildo zurück": Polizei München twittert zu Oktoberfest

25. September 2016, 13:55
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Die Kommunikation der Münchner Polizei gilt europaweit als Vorbild

Die Polizei München erhält momentan viel Lob für ihre Berichterstattung zum Oktoberfest. Zwölf Stunden lang berichteten Polizisten vergangenen Freitag vom ganz normalen Wahnsinn auf der Wiesn, bei dem sich allerlei amüsante Vorfälle ereigneten. "Betrunkener fühlt sich wahnsinnig erotisch und versucht sich in Shorts an Gitterstäben als Pole Dance Gott! Sehenswert – NICHT", hieß es etwa bereits um kurz nach 19 Uhr.

Humor findet Anklang

Mehrere Tweets wurden über hundert Mal von anderen Nutzern geteilt, etwa der Bericht über einen "Jugendlichen in Selbstfindungsphase", der "ausgiebig die Auswirkung von Alkohol auf den Körper" teste – "Mutti wird begeistert sein", kommentiert die Polizei München.

Der Twitter-Dienst der Polizei München hatte bereits nach dem Amoklauf im Einkaufszentrum OEZ vor wenigen Wochen viel Lob erhalten. Damals hatte die besonnene Kommunikation mit besorgten Nutzern nach Ansicht von Beobachtern noch mehr Panik in der bayrischen Landeshauptstadt verhindert. Jetzt können die Twitter-Betreuer der Polizei München auch ihre humoristische Seite zeigen.

Vorbild

Gemeinsam mit der Polizei Berlin gilt die Polizei München europaweit als Vorbild für gelungene Twitter-Nutzung. Auch in Wien betreibt die Polizei einen Twitter-Dienst, der allerdings eher nüchtern gehalten ist – von eingestreuten Meldungen über Tierrettungen einmal abgesehen. (red, 25.9.2016)

  • Die Polizei München überzeugt mit einem Best-of der Oktoberfest-Einsätze.
    foto: apa/dpa/hildenbrand

    Die Polizei München überzeugt mit einem Best-of der Oktoberfest-Einsätze.

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