Empörung über Restaurierung eines der schönsten Abschnitte der Chinesischen Mauer

23. September 2016, 16:37
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"Wilder" Xiaohekou-Abschnitt wurde mit herkömmlichem Zement saniert

foto: apa/afp/str
Ursprünglich sah das entsprechende Teilstück der Chinesischen Mauer so aus.

Peking – Eines der bekanntesten Teilstücke der Chinesischen Mauer ist mit herkömmlichen Zement saniert worden. Nun sorgen Fotos der Arbeiten am acht Kilometer langen Xiaohekou-Abschnitt für Empörung. Die Strecke galt als eine der schönsten an der "wilden" unrestaurierten Mauer, die sich unter anderem durch ihre schiefen und bröckelnden Stufen sowie ungebremsten Pflanzenwuchs auszeichnete.

foto: apa/afp/str
Nach der Sanierung vermittelt der Mauerteil den Charme eines frisch betonierten Geheweges.

So weit das Auge reicht, ist nun nur noch ein platter Zementweg zu sehen. Der Xiaohekou-Abschnitt in der Provinz Liaoning im Nordosten des Landes datiert von 1381 aus Zeiten der Ming-Dynastie. Zu der nun erfolgten Zement-Restaurierung schrieb ein Internetnutzer: "Das sieht aus wie die Arbeit von Leuten, die nicht einmal die Grundschule geschafft haben." Genauso gut hätten die Verantwortlichen die Mauer auch sprengen können. (APA, red, 23.9.2016)

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