Die Ethische Maschine bekommt ein Labor

Blog23. September 2016, 16:45
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Eröffnung am 29. September – Zeit für ein Mission Statement

Am 29. September ist es endlich so weit: Meine "Ethische Maschine" bekommt endlich ein eigenes Labor. Und jeder der bei der Einweihungsfeier dabei sein möchte, braucht sich nur zu registrieren – und zwar unter diesem Link.

Wenn man anfängt eine Maschine zu bauen, dann sollte man sich Gedanken machen, um was es sich da handeln soll. Daher hier die Mission und Definition der Ethischen Maschine (endlich!):

Ethische Maschinen werden gebaut mit dem Ziel, Menschen darin zu unterstützen, ihre eigenen Talente auszubauen und als Persönlichkeiten zu wachsen.Ethische Maschinen haben nicht den Anspruch, selbst ethisch zu handeln.Sie sind nur deshalb "ethisch", weil sie mit einer "ethischen" Grundhaltung von "ethischen" Ingenieuren/Entwicklern gebaut werden.

Haltungsfragen

Diese Grundhaltung ist eine der Sorge für jeden einzelnen Nutzer.

  • Es ist eine Haltung der Bescheidenheit (statt Arroganz).
  • Es ist eine freie, positive, kreative und schöpferische Haltung.
  • Das Ziel ethischer Maschinen ist, zum echten Gedeihen von Menschen beizutragen.
  • Sie basieren daher auf der Idee, vor allem menschliche Werte zu fördern.
  • Dadurch dass sie Werte fördern, tragen Sie dazu bei, dass sich vorhandene Talente ihrer Nutzer entfalten können.
  • Ethische Maschinen ersetzen Menschen nur dort, wo diese in Arbeiten verharren müssen, die sie nicht als erfüllend empfinden.

Ethische Maschinen streben nach wahrem Fortschritt durch ihre Exzellenz, Qualität, Haltbarkeit und Schönheit. Ethische Maschinen sind flexibel, offen konfigurierbar und anpassbar an den lokalen Kontext.Ethische Maschinen sind schön aber verführen nicht.

Vor dem Hintergrund dieser Mission ist es keine Überraschung, dass wir zwei Visionäre zu unserem Eröffnungsevent eingeladen haben, die sich sehr viele Gedanken dazu gemacht haben, was "gute" Maschinen sind: Aral Balkan und John Havens. (Sarah Spiekermann, 23.09.2016)

Sarah Spiekermann ist Professorin an der Wirtschaftsuniversität Wien, wo sie dem Institut für BWL und Wirtschaftsinformatik vorsteht. Seit mehr als zehn Jahren lehrt und forscht sie zu sozialen Fragen der Internetökonomie und Technikgestaltung.

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