Vodafone päppelt Indien-Geschäft mit sieben Milliarden Dollar auf

22. September 2016, 17:04
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Preiskrieg erwartet – Geld soll in Ausbau der Infrastruktur fließen

Vodafone will mit Investitionen über 7,2 Milliarden Dollar (6,5 Milliarden Euro) seine Position auf dem hartumkämpften indischen Mobilfunkmarkt ausbauen. Das Geld werde in den Kauf von Funklizenzen und die technische Aufrüstung des Netzes fließen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.

Konkurrenz

Zugleich will der mit 200 Millionen Nutzern zweitgrößte Mobilfunkanbieter des Landes den Neueinsteiger Reliance Industries auf Abstand halten. Das vom reichsten Mann des Landes, Mukesh Ambani, kontrollierte Unternehmen verkauft seit diesem Monat unter der Marke Jio Gesprächsminuten und Megabyte an die mehr als eine Milliarde Inder. Da Jio sehr spät auf dem global zweitgrößten Telekom-Markt startete, versucht die Firma mit günstigen Preisen Kunden zu locken. Rivalen erwarten deshalb einen Preiskrieg in der Branche.

Zudem kommen ab 1. Oktober neue Mobilfunkfrequenzen unter den Hammer. Analysten rechnen mit einem sehr teuren Wettbieten zwischen den sieben Netzbetreibern, die sich angemeldet haben. Vodafone Indien ist einer von ihnen. Um weiteres Geld dafür lockerzumachen, will der britische Mutterkonzern die Tochter an die Börse bringen. Dadurch winken Einnahmen von zwei Mrd. bis drei Mrd. Dollar. (APA, 22.9.2016)

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