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Win the Crowd!

22. September 2016, 15:26

Crowdfunding kann der Idee auf dem Weg zum Produkt auf die Sprünge helfen. Über die Herausforderungen sprechen Start-up Experte Daniel Cronin und GründerInnen aus dem Umfeld der FH Hagenberg.

Was macht guten GründerInnen aus? "Zuerst mal die Leidenschaft, ein Problem zu lösen. Eine gewisse Besessenheit. Und sich nicht aufhalten zu lassen, trotz Rückschlägen", sagt Daniel Cronin.

Kein Geheimnis aus seinem Projekt zu machen, hält der Start-up Experte und nebenberuflich Lehrende an der FH OÖ Campus Hagenberg auch für unabdingbar. "Nur durch das Reden darüber, das Zuhören, den Austausch, kann die Idee wachsen. Und dauerhaft erfolgreich kann nur derjenige sein, der sein Produkt immer wieder den Bedürfnissen anpasst", so Cronin.

Crowdfunding hält er für die richtige Finanzierungsform, wenn man MarkenbotschafterInnen für sein Produkt sucht: "Jene ersten KäuferInnen oder GeldgeberInnen deiner Idee identifizieren sich oft ganz stark damit und können helfen, sie in die Welt hinauszutragen."

Um aus der Kampagne dann auch ein Business zu machen, muss der Vorteil und die Einzigartigkeit des Produktes klar kommuniziert werden. All die Versprechen seien aber auch umzusetzen, sagt Cronin: "Man hat Neugier geschürt und Begehren geweckt, jetzt gilt es, den Erwartungen zu entsprechen. Dann kann man anfangen, ein Unternehmen aufzubauen."

Hagenberg goes Crowdfunding

Auch am Campus Hagenberg der FH Oberösterreich haben bereits verschiedene Ideen mit Hilfe von Crowdfunding Gestalt angenommen.

Darunter z. B. die "Juggglow" Jonglierbälle, die via Bluetooth mit dem Smartphone verbunden sind. Mit der zugehörigen App lassen sich Farb-Effekte steuern und die eigene Jonglier-Leistung kann gemessen, verbessert und geteilt werden. In der Forschungsgruppe Embedded Systems entwickelte man aus einem Studierendenprojekt des Studiengangs Hardware-Software-Design innerhalb eines Jahres einen Prototypen.

Ein zweites Beispiel ist "Paper4Everyone", eine Entwicklung des FH OÖ Media Interaction Lab. Hier werden handschriftlichen Notizen und Skizzen eines Meetings noch während des Schreibens digitalisiert und stehen den TeilnehmerInnen in Papier- und elektronischer Form zur weiteren Bearbeitung zur Verfügung. Möglich macht das ein Stift, der Geschriebenes durch eine integrierte Kamera erkennt und speichert.

Die Tipps der GründerInnen: "Die Anweisungen der jeweiligen Crowdfunding-Plattform beherzigen. Und man sollte 30 % seiner KundInnen bereits besitzen, wenn man startet", sagt das Juggglow-Team. "Man muss den richtigen Startzeitpunkt finden und schon da perfekt vorbereitet sein. Und das Video ist extrem wichtig, denn die Leute wollen emotional hingerissen werden", sagen die Paper4Everyone-EntwicklerInnen.

Lesen Sie die kompletten Interviews mit Daniel Cronin und den GründerInnen!

  • Start-up Experte Daniel Cronin
    foto: daniel auer photography

    Start-up Experte Daniel Cronin

  • Das wahrscheinlich  ausgereifteste digitale Jongliersystem der Welt – die Juggglow-Bälle made in Hagenberg
    foto: fh oö

    Das wahrscheinlich ausgereifteste digitale Jongliersystem der Welt – die Juggglow-Bälle made in Hagenberg

  • Paper4Everyone hilft Meetings durch unmittelbares Digitalisieren von Notizen effizienter zu machen
    foto: paper4everyone

    Paper4Everyone hilft Meetings durch unmittelbares Digitalisieren von Notizen effizienter zu machen

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