Strukturreform für Davis Cup und Fed Cup geplant

21. September 2016, 16:43
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Endspielorte sollen analog zur Fußball-Champions-League an Meistbietenden vergeben werden

Der Tennis-Weltverband ITF plant für seine Mannschafts-Wettbewerbe Davis Cup und Fed Cup teilweise einschneidende Reformen. Wie die ITF am Mittwoch mitteilte, sollen beispielsweise die Endspielorte analog zur Fußball-Champions-League oder zum Super Bowl im American Football an den Meistbietenden vergeben werden. Bislang fanden die Finals stets bei einem der beiden Finalisten statt.

Ein wichtiges Vorhaben ist die geplante Erweiterung im Fed Cup. Künftig sollen demnach wie im Davis Cup in der ersten Runde 16 Mannschaften teilnehmen, bislang waren es bei den Frauen nur acht Teams. Zudem soll es hier zu einem Final Four kommen. "Ein Hauptziel der ITF ist es, den Fed Cup aufzustocken. Damit soll mehr Nationen die Möglichkeit gegeben werden, um den Titel mitzuspielen", sagte ITF-Präsident David Haggerty.

Auf den Prüfstand kommt auch der Austragungsmodus im Davis Cup, womöglich wird die Regel mit drei Gewinnsätzen gekippt. Dazu erklärte Haggerty: "Die möglichen Änderungen im Format wird der Gesundheit der Sportler helfen und ihre Teilnahme einfacher machen."

Im August 2017 soll über die Vorschläge abschließend beraten und abgestimmt werden. Der Bieterprozess für die Finals wird bereits im Dezember eingeleitet, auch hier fällt die Entscheidung über die Ausrichter im Sommer 2017. (sid, 21.9.2016)

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