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Denken wie Designer

21. September 2016, 14:26

Sechs Probleme aus der unternehmerischen Praxis mit Hilfe eines Konzepts zu lösen, das auch im Silicon Valley angewandt wird: Vor dieser Challenge standen 36 FH OÖ-Studierende.

Im Februar fand die erste "Innovation Week" der FH Oberösterreich in der Tabakfabrik in Linz statt. Die Idee hinter der Veranstaltung: fakultätsübergreifende Projektarbeit, die zu innovativen Lösungsansätzen für konkrete Projekte heimischer Unternehmen führen soll. 36 Studierende der Fakultäten in Hagenberg, Steyr und Wels entwickelten dabei mit Hilfe des "Design Thinking" Ansatzes gemeinsam und fächerübergreifend neue Ideen für Keba, die OÖ Nachrichten, Rosenbauer, Runtastic, die Post und die Energie AG.

Inspiriert ist das neue Format bzw. der Design-Thinking-Ansatz von großen Vorbildern, unter anderem aus dem Silicon Valley. Dabei stehen die AnwenderInnen und ihre Bedürfnisse im Mittelpunkt. Um Letztere besser zu erkennen, wird – ähnlich wie in Design-Schulen – ein Produkt oder ein spezielles Problem aus verschiedenen Perspektiven betrachtet. Dazu arbeiten Personen aus unterschiedlichen Disziplinen in einem möglichst kreativen Umfeld zusammen. In Teams bringen sie ihre speziellen Sichtweisen mit ein und können so zu Lösungen gelangen, die ohne diese Diversität kaum gefunden werden würden.

Fächerübergreifende Zusammenarbeit

"Die Herausforderungen interdisziplinärer Arbeit auch erlebbar zu machen, ist das Ziel der FH OÖ Innovation Week", sagt Dr. Josef Altmann, Mitinitiator des Projekts und Leiter des Studiengangs Kommunikation, Wissen, Medien in Hagenberg. "Das heißt, zu zeigen, was es bedeutet, sich aus unterschiedlichen Perspektiven Lösungen zu erarbeiten, auch wenn’s mal schwierig ist."

Gestellt haben sich diesen Herausforderungen dann auch tatsächlich 36 Studierende der FH OÖ, die eine Ausbildung in den Bereichen Technik, Informatik und Wirtschaft bzw. Management absolvieren. Alleine aus Hagenberg gab es TeilnehmerInnen aus sechs verschiedenen Masterstudiengängen: Software Engineering, Information Engineering & -Management, Human-Centered Computing, Embedded Systems Design, Sichere Informationssysteme und Kommunikation, Wissen, Medien.

Voller Erfolg

Die Studierenden erlebten die Innovation Week als eine bereichernde Alternative zu herkömmlichen Lehrveranstaltungen. "Es war ein einmaliges Erlebnis. Das interdisziplinäre Zusammenarbeiten mit Studierenden anderer Fakultäten war besonders spannend", so Michaela Gapp, Studierende im Master Kommunikation, Wissen, Medien.

Auch die VertreterInnen der beteiligten Unternehmen waren begeistert, zum Beispiel Patricia Stark von der Keba AG: "Die Studierenden haben sich intensiv mit den Bedürfnissen unserer Branche beschäftigt und die Leidenschaft dahinter haben wir bei den Abschlusspräsentationen deutlich gespürt."

Aus diesem Grund ist für das kommende Jahr auch bereits wieder eine Innovation Week geplant.

Mehr Infos: www.univate.at

  • Das Fazit der FH OÖ Innovation Week: Wissen geteilt, innovative Lösungen erarbeitet und Freundschaften geschlossen
    foto: florian zold

    Das Fazit der FH OÖ Innovation Week: Wissen geteilt, innovative Lösungen erarbeitet und Freundschaften geschlossen

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