Polaroid und Leica präsentieren neue Sofortbildkameras

22. September 2016, 18:38
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Polaroid Snap Touch und Leica Sofort buhlen um Gunst von Analog-Liebhabern

Lange zu einer kleinen Nische reduziert sind sie nun wieder da: Die Sofortbildkameras. Vor wenigen Jahren hat der einst hauptsächlich von Polaroid gezogene Zug wieder Fahrt aufgenommen. Aktuelle Modelle kombinieren den Direktdruck von Fotos freilich auch mit digitaler Archivierung.

foto: polaroid

Polaroid Snap Touch

Polaroid hat zur Photokina sein letztjähriges Modell, "Snap", aufgefrischt. Die schon zur CES vorgestellte "Snap Touch" steht nun zur Photokina kurz vor dem Marktstart und kann von Interessenten vorbestellt werden.

Wie der Name suggeriert, hat die zweite Generation einen Touchscreen (3,5 Zoll) für einfachere Bedienung. Hinzu kommt außerdem ein Bluetooth-Modul zur Anbindung zur Anbindung an das Smartphone oder ein anderes Gerät. Diese Drahtlosschnittstelle kann genutzt werden, um die Kamera mit Fotos aus anderen Quellen zu beschicken und direkt auszudrucken.

13-MP-Sensor

Nach wie vor wird für den tintenlosen Druck das hauseigene "ZINK"-Papier verwendet. Weiters steht eine App für Android und iOS zur Verfügung, mit welcher einfacher gedruckt werden kann.

Zur weiteren Technik: Die Polaroid Snap Touch bringt eine n13-Megapixel-Sensor mit, der auch Videos in Ful-HD (1.920 x 1.080 Pixel) und 720p aufnehmen kann. Der interne Speicher kann mittels microSD-Karte um bis zu 128 GB erweitern.

Die Sofortbildkamera wird für 180 Dollar (etwa 161 Euro) angeboten. Das Fotopapier kommt im 20er-Pack auf eine Preisempfehlung von 18 Euro. Lieferstart für die Snap Touch ist im Oktober.

foto: leica

Leica Sofort

Auch Leica mischt nun im Sofortbildgeschäft mit. Das Modell "Sofort" zielt auf einen höheren Preisbereich. Sie bringt eine f12,7/60mm-Linse mit, einen mechanischen Blendenverschluss, der zwischen einer Vierhundertstel und einer Achtelsekunde operiert. Dazu gibt es einen optischen Sucher.

Vier voreingestellte Modi – von Partyfotos bis zu Makroaufnahmen – sollen einen schnellen Einstieg ermöglichen. Fokus und Lichtaufnahme sind manuell einstellbar. Ein auf der Vorderseite integrierter Spiegel soll außerdem die Aufnahme von Selfies leichter machen. Für den Druck können entweder ein Farb- oder Schwarzweiß-Film von Leica selbst oder die Produkte der Fujifilm Instax-Reihe herangezogen werden.

Die Leica Sofort wird im November auf den Markt kommen. Der Nennpreis liegt bei 300 Dollar. (gpi, 22.09.2016)

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