Promotion - entgeltliche Einschaltung

Erstes duales Studium der FH OÖ

21. September 2016, 10:29

Das Praxis integrierende Masterprogramm "Automotive Mechatronics and Management" bringt Studierende mit Unternehmen aus der Region bereits während des Studiums zusammen.

"AMM" ist das erste duale Studium, das die FH Oberösterreich überhaupt anbietet. Dual bedeutet in diesem Fall, dass die Ausbildung an der Hochschule mit Teilzeitarbeit in einem Unternehmen einhergeht. Neun Firmen der Fahrzeugindustrie haben dabei ein Übereinkommen getroffen, internationalen und österreichischen Studierenden bereits ab dem zweiten Semester ihres Masterstudiums eine Teilzeitstelle im Unternehmen anzubieten. Damit soll die Hochschulausbildung effizient mit der betrieblichen Praxis verzahnt werden.

Das Potential der Studierenden nutzen

FH-Prof. Dr. Kurt Gaubinger, Vizedekan für Lehre und Studiengangsleiter des neuen Masterprogramms, erinnert sich, was den Ausschlag für die Konzeption des dualen Studiums gab: "Wir haben erlebt, dass ausländische Studierende oft schwer Fuß im Arbeitsmarkt gefasst haben. Nach zwei Jahren Master in eine Firma zu kommen, geht oft mit Anpassungsschwierigkeiten einher." Die Idee war, Studierenden die Möglichkeit zu geben, in ein Unternehmen hineinzuwachsen. Der Gedanke kam gut an, mit Robert Bosch, BRP Rotax, CNH Industrial, KTM und Cross Industries, Magna Powertrain, Miba, Alois Pöttinger Maschinenfabrik, Rosenbauer International und Wacker Neuson beteiligten sich schließlich neun österreichische Unternehmen der Automobilbranche an dem Projekt.

Unternehmenskultur ins Ausland tragen

Viele der beteiligten Unternehmen haben Niederlassungen im Ausland, zum Beispiel BR Rotax in Südamerika, KTM in Indien. Mit dem praxisintegrierenden Studium können MitarbeiterInnen u.a. für internationale Standorte in Oberösterreich ausgebildet werden und die Unternehmenskultur kennenlernen. Österreichische Studierende wiederum werden im Rahmen des englischsprachigen Studiums auf die internationalen Aufgaben der Fahrzeugindustrie vorbereitet. Der Umfang und die Art des Beschäftigungsverhältnisses werden individuell zwischen Studierenden und Unternehmen definiert.

Statements der Unternehmen

Damit auch die richtigen Kandidaten zum passenden Unternehmen kommen, können sich Studierende und Unternehmensvertreter im Rahmen einer kleinen Jobmesse kennenlernen. Ein bis drei Studierende wollen die Firmen pro Jahrgang aufnehmen. Stefan Pierer, Vorstandsvorsitzender von KTM, über die Vorteile von "AMM": "Mit dem dualen System stellen wir einerseits die praxisnahe, hochwertige Ausbildung der jungen Menschen sicher, andererseits bekommen wir schon früh Zugriff auf die besten Talente. Für die Studierenden hat das System einen weiteren Vorteil: Sie werden angestellt und sind damit nicht nur versichert, sondern werden über alle Semester hindurch, auch in ihren Ferien, bezahlt."

Unterstützt wird das praxisintegrierende Studium übrigens auch durch die Industriellenvereinigung OÖ und die Wirtschaftskammer OÖ Sparte Industrie.

  • Erstes duales Studium an der FH OÖ startet mit 9 Unternehmen: v.li.n.re.: Joachim Haindl-Grutsch (IV Oberösterreich), FH-Prof. Kurt Gaubinger (Studiengangsleiter Automotive Mechatronics and Management), Christian Huber (CNH Industrial), Thomas Uhr (BRP Powertrain), FH-Prof. Günther Hendorfer (Dekan FH OÖ Wels), Christian Ganser (Robert Bosch AG), LH-Stellvertreter Thomas Stelzer, IV OÖ-Präsident Axel Greiner, Markus Baldinger (Alois Pöttinger Maschinenfabrik), Karl Huber (CNH Industrial), Bernhard Reisner (MIBA)
    foto: fh oö

    Erstes duales Studium an der FH OÖ startet mit 9 Unternehmen: v.li.n.re.: Joachim Haindl-Grutsch (IV Oberösterreich), FH-Prof. Kurt Gaubinger (Studiengangsleiter Automotive Mechatronics and Management), Christian Huber (CNH Industrial), Thomas Uhr (BRP Powertrain), FH-Prof. Günther Hendorfer (Dekan FH OÖ Wels), Christian Ganser (Robert Bosch AG), LH-Stellvertreter Thomas Stelzer, IV OÖ-Präsident Axel Greiner, Markus Baldinger (Alois Pöttinger Maschinenfabrik), Karl Huber (CNH Industrial), Bernhard Reisner (MIBA)

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