Polizeieinsatz in Salzburg: Lenker "abgeschossen", nicht angeschossen

21. September 2016, 10:14
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Erste Angaben am Notruf stellten sich als Missverständnis heraus: Der Chauffeur eines Geldtransporters wurde in Salzburg von einem Pkw "abgeschossen", nicht angeschossen

Salzburg – Ein Missverständnis hat am Dienstag nach einem Verkehrsunfall in der Stadt Salzburg einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Über den Notruf wurde der Polizei berichtet, dass der Lenker eines Geldtransporters "angeschossen" worden sei. Alle verfügbaren Polizeistreifen wurden in die Münchner Bundesstraße beordert. Tatsächlich wurde der Transporter von einem Pkw "abgeschossen".

Laut einem Pressebericht der Landespolizeidirektion stellte sich heraus, dass der 28-jährige Lenker des Geldtransporters angegeben hatte, "abgeschossen" worden zu sein, und dies im Sinne eines Zusammenstoßes mit einem zweiten Fahrzeug gemeint hatte.

Zu dem Crash kam es, als der 28-Jährige am Vormittag auf der Münchner Bundesstraße stadtauswärts fuhr. Er wollte auf den Parkplatz eines Lieferinger Geldinstitutes zufahren, ein entgegenkommender Lenker blieb im Kolonnenverkehr stehen und ließ ihn Linksabbiegen. Zur gleichen Zeit fuhr aber ein 57-jähriger Autofahrer auf der Busspur stadteinwärts und kollidierte mit dem Geldtransporter.

Eine im achten Monat schwangere Frau, die in dem Auto saß, klagte gegenüber den Einsatzkräften über Unwohlsein. Sie wurde vom Roten Kreuz vorsorglich ins Landeskrankenhaus gebracht. Sonst gab es polizeilichen Angaben zufolge keine Verletzten. (APA, 21.9.2016)

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