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Omnis – Hüter des Gleichgewichts

23. September 2016, 09:29

Ein Brettspiel, das spielerisch die Welt der Sehenden und Blinden verbindet, das war der Wunsch von drei Studentinnen. Mittlerweile ist Omnis vielfach ausgezeichnet und begeistert Familien mit visuellen und haptischen Erlebnissen gleichermaßen.

Begonnen hat alles mit der Frage nach dem passenden Diplomarbeitsthema. "Und da war uns eines ganz klar: Wir wollten nicht – wie viele in unserer Klasse – ein Buch gestalten", erzählen Verena Edelbacher, Magdalena Bock und Debbie Fry. Gemeinsam bilden die drei Frauen, alle ursprünglich aus der Grafik kommend, das Team Omnis. "Uns stand der Sinn nach etwas Neuartigem, Herausforderndem, etwas, in das wir unser Herzblut einfließen lassen können." Im Zuge ihrer Recherche merkten die Omnis-Entwicklerinnen schnell, dass alle üblichen Unterhaltungsprogramme meist auf den Sehsinn abgestimmt sind. "Doch wie können Familien zum Beispiel ein blindes Kind in eine spielerische Familienaktivität einbeziehen? Wir beschlossen, ein Spiel für Sehende und Blinde zu gestalten. Ein Spiel, bei dem das visuelle und das haptische Erlebnis gleichbedeutend sind und alle Spielerinnen und Spieler dieselben Voraussetzungen haben: nämlich der neue Omnis zu werden."

Mit Balance ins Ziel kommen

Die Spielidee sieht wie folgt aus: Vier Spieler stellen sich der nicht einfachen Aufgabe, die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde ins Gleichgewicht zu bringen. Die Schwierigkeit wird erhöht, indem die verdeckten Spielsteine einige Gefahren bergen: Ein neuer Elementstein kann die Balance aus dem Gleichgewicht bringen, ein magisches Portal öffnen, durch das man auf die andere Seite des Spielfeldes kommt, oder einen Mitspieler berechtigen, kurzzeitig die Kontrolle zu übernehmen. "Strategie und Glück werden benötigt, damit man in Balance als Erster ins Ziel kommt und somit der neue Omnis wird", fasst Debbie Fry zusammen, die die Meisterklasse an der Graphischen abgeschlossen hat.

Vom Styropor-Dummy zum Zukunftspreis

Nachdem das Spielprinzip stand und zunächst an einem einfachen Styropor-Dummy getestet wurde, ging es schließlich an die Umsetzung: "Mit der Unterstützung von Taktikdruck in Mödling war es möglich, Karten in höchster Qualität und bestens bebraillt herzustellen. Durch unsere Kontakte zur HTL Mödling wiederum konnten wir einen Dummy aus Holz bauen. In feinster Handarbeit sorgten wir für die letzten Feinschliffe, fügten die Spielfelder hinzu und – siehe da – Omnis war geboren!", freut sich Debbie Fry. Die Anerkennung für Idee und Umsetzung ließ nicht lange auf sich warten, die drei Entwicklerinnen können mittlerweile auf eine stattliche Anzahl von Preisen blicken: der Antalispreis der Graphischen, der 1. Platz in der Kategorie Design bei "Jugend Innovativ", der Medienzukunftspreis und die Silbermedaille der "IENA Erfindermesse".


Mehr zum Brettspiel Omnis: www.omnis.at

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  • Beim Brettspiel Omnis sind das visuelle und das haptische Erlebnis gleichbedeutend.
    foto: omnis

    Beim Brettspiel Omnis sind das visuelle und das haptische Erlebnis gleichbedeutend.

  • Ziel des Spiels: Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde ins Gleichgewicht zu bringen.
    foto: omnis

    Ziel des Spiels: Die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde ins Gleichgewicht zu bringen.

  • Verena Edelbacher, Magdalena Bock und Debbie Fry stehen gemeinsam hinter Omnis.
    foto: lea pachta photography

    Verena Edelbacher, Magdalena Bock und Debbie Fry stehen gemeinsam hinter Omnis.

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