Kuriose Zollbestimmungen aus aller Welt

Ansichtssache22. September 2016, 05:30
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Keine Erdäpfel nach Deutschland, keine Ü-Eier in die USA: Das sind die kuriosesten Einfuhrbestimmungen der Welt.

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Das beliebte Überraschungs-Ei ist in den USA verboten

Überraschungseier – Nascherei und Spaß zugleich. Jedoch nicht in den USA, denn dort ist die beliebte Süßigkeit strengstens verboten. Die Einfuhr der beliebten Süßigkeit kann Reisenden alles andere als eine Freude bereiten. Pro Ei können in den USA Strafen von bis zu 2.500 US-Dollar (umgerechnet ca. 2.217 Euro) fällig werden.

Der Grund für die Zollbestimmung: Kleinkinder und unwissende Erwachsene könnten Überraschungseier im Ganzen essen und dabei das Spielzeug verschlucken. Aufgrund der akuten Erstickungsgefahr sind die Schoko-Eier in den USA verboten.

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Indien-Reisende sollten nur mit nagelneuen Landkarten verreisen

Ein Reiseführer inklusive Landkarte ist für viele Reisende im Urlaub auch heutzutage noch ein absolutes Must-have. All diejenigen, die es nach Indien verschlägt, sollten dabei aber ganz genau auf das Erscheinungsjahr der mitgebrachten Landkarte achten. Bei der Zollkontrolle kann unter Umständen die korrekte Einzeichnung der indischen Landesgrenzen kontrolliert werden. Veraltete Abbildungen können zu Strafen von bis zu 1 Mrd. Rupien (ca. 13,2 Mio. Euro) führen.

Der Grund für die Zollbestimmung: Die Grenzen des Staates sollen nur im Einklang mit der offiziellen indischen Darstellung abgebildet werden.

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Achtung vor dem Kaugummi-Verbot in Singapur

Wer sich auf dem Weg nach Singapur befindet und leidenschaftlich gerne Kaugummi kaut, sollte seine Kaugummipackung lieber im Flugzeug liegen lassen oder noch rechtzeitig vor der Zollkontrolle entsorgen. In Singapur sind Kaugummis nur in der Apotheke erhältlich und mit ärztlichem Rezept käuflich zu erwerben. Der Grenzzoll ist bei der Einfuhr von Kaugummi gnadenlos und unter Umständen drohen Bußgelder in einer Höhe von bis zu 66.000 Euro.

Der Grund für die Zollbestimmung: Singapur ist dafür bekannt, großen Wert auf saubere Städte zu legen. Damit es zu keinen Verschmutzungen durch achtlos auf der Straße entsorgte Kaugummis kommt, hat die Regierung diese Zollbestimmung eingeführt.

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Raucher sollten in Neuseeland aufpassen

Im fernen Neuseeland dürfen bereits seit 1998 keine Feuerzeuge mehr importiert werden.

Der Grund für die Zollbestimmung: In Neuseeland gelten strenge Produktsicherheitsnormen, die im Vergleich mit Standards aus anderen Ländern besondere Kindersicherungen umfassen. Damit alle Feuerzeuge, die sich in Neuseeland im Umlauf befinden diese Sicherheitsvorkehrungen auch tatsächlich besitzen, gibt es ein generelles Einfuhrverbot von Feuerzeugen.

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Fremde Parfums sind auf Madagaskar unerwünscht

Für die meisten Reisenden ist es selbstverständlich, neben der Zahnbürste und dem Shampoo auch den Lieblingsduft mit ins Reisegepäck zu packen. Wer jedoch nach Madagaskar fliegt, sollte seinen Lieblingsduft lieber zu Hause lassen. Der dortige Zoll veranschlagt für mitgebrachte Parfums nämlich eine saftige Zollgebühr.

Der Grund für die Zollbestimmung: In den meisten Parfums befinden sich günstig hergestellte Vanille-Extrakte, welche die für Madagaskar so wichtige heimische Vanilleindustrie bedrohen.

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E-Zigaretten sind in Dubai nicht erlaubt

Wer regelmäßig mit seiner E-Zigarette dampft, sollte vor seinem Dubai Urlaub lieber gänzlich mit dem Rauchen aufhören. In Dubai ist der Import von elektronischen Zigaretten nämlich strengstens verboten und kann zu einer strafrechtlichen Verfolgung führen.

Der Grund für die Zollbestimmung: E-Zigaretten sind in Dubai komplett verboten, dürfen nicht importiert werden und werden bei der Einfuhr beschlagnahmt.

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Reisende sollten nicht zu viele Erdäpfel mit nach Deutschland bringen

Deutschland ist weltweit bekannt für seine innige Beziehung zu Erdäpfeln. Wer bei einer Deutschlandreise seinen Freunden oder Verwandten exotische Sorten aus dem Ausland mitbringen möchte, sollte bloß nicht zu tief ins Erdäpfel-Sackerl greifen. In Deutschland ist die Einfuhr von Erdäpfeln aus nicht-EU Ländern nämlich strengstens verboten.

Der Grund für die Zollbestimmung: Das Risiko der Verbreitung der bakteriellen Ringfäule ist zu hoch.

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Reisende dürfen keinen Saft nach Nigeria importieren

Reisende die nach Nigeria fliegen und auch im Urlaub nicht auf ihren persönlichen Lieblings-Frühstückssaft verzichten möchten, sollten bei der Einreise keinesfalls mehr als 150 ml im Gepäck mit sich führen.

Der Grund für die Zollbestimmung: Säfte in größeren Mengen als 150 ml stehen auf der Nigerianischen "Import Prohibition List" und dürfen nicht eingeführt werden. Durch das Verbot soll die Einfuhr von minderwertigen bzw. gefälschten Produkten unterbunden werden. Spannend ist jedoch, dass Gesundheits- und Energy Drinks in größeren Mengen mitgebracht werden dürfen.

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Honig im Tee oder auf dem Brot – nicht in Brasilien

Wer auf Honig nicht verzichten kann, sollte womöglich besser nicht nach Brasilien reisen. In Brasilien ist die Einfuhr von Honig und allen Nebenprodukten nämlich strengstens verboten. Kerzen aus Bienenwachs oder Honiggläser sind demnach kein geeignetes Mitbringsel.

Der Grund für die Zollbestimmung: Um die heimische Fauna vor tierischen Krankheiten zu schützen ist der Honig-Import verboten.

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foto: epa/usps/ho

In Angola sind fremde Briefmarken verboten

Wer gerne Postkarten an seine Liebsten daheim verschicken möchte und zufällig noch eine Briefmarke in seiner Geldbörse hat, sollte in Angola ganz besonders gut aufpassen und lieber eine Briefmarke aus dem lokalen Postamt kaufen. Denn landesfremde Briefmarken sind in Angola strengstens verboten.

Der Grund für die Zollbestimmung: Aufgrund zahlreicher Fälschungen hatte die heimische Post in der Vergangenheit große Verluste. (red, 21.9.2016)

Quelle: checkfelix

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