Versandhändler will Waschmaschinen und Co vermieten

20. September 2016, 11:11
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Eine entsprechende Plattform für Konsumgüter startet in wenigen Wochen, die Mindestmietdauer soll drei Monate betragen

Hamburg – Beim Versandhändler Otto sollen Kunden Konsumgüter wie Tablets künftig nicht nur kaufen können, sondern auch mieten. Das deutsche Tochterunternehmen der Otto-Gruppe werde einen entsprechenden Versuch starten, teilte Otto am Montag in Hamburg mit. Zunächst sollen in wenigen Wochen auf einer eigenen Plattform Produkte aus den Bereichen Multimedia, Haushaltselektronik und Sport angeboten werden.

Die Mindestmietdauer werde drei Monate betragen. "Wir glauben, dass Konsumenten zukünftig auch physische Produkte auf Zeit mieten möchten und dies genauso einfach und sorgenfrei sein sollte, wie Musik zu streamen oder Car Sharing zu nutzen", sagte Vertriebsvorstand Marc Opelt.

Insgesamt sei die Otto-Einzelgesellschaft, der frühere Otto-Versand, mehr denn je auf dem Weg zu einem Technologieunternehmen, sagte der Vorstandssprecher und künftige Konzernchef Alexander Birken. Seit 2012 sei der Umsatz dort um 23 Prozent oder 500 Mio. Euro gestiegen. In den Shop Otto.de kämen bereits mehr als die Hälfte aller Besucher mit mobilen Endgeräten. Otto wachse in allen Sortimentsbereichen, vor allem im Bereich Möbel und Multimedia. Auch im ersten Geschäftshalbjahr 2016/17 habe Otto das geplante Wachstum von fünf Prozent übertroffen. (APA, 20.9.2016)

  • Mieten statt kaufen: Versandhändler Otto will einmal ausprobieren, ob das bei den Kunden ankommt.
    foto: apa/dpa/frey

    Mieten statt kaufen: Versandhändler Otto will einmal ausprobieren, ob das bei den Kunden ankommt.

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