Ried hat im Cup mit St. Pölten noch eine Rechnung offen

19. September 2016, 17:01
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2013/14 war im Viertelfinale Endstation – Ried-Trainer Benbennek erwartet trotz des jüngsten Höhenflugs der Innviertler "keine einfache Partie"

St. Pölten – Die SV Ried hat zuletzt im ÖFB-Fußball-Cup kein Auslosungsglück gehabt. Zum dritten Mal in Serie müssen die Innviertler am Dienstag schon in der zweiten Runde gegen einen Liga-Konkurrenten antreten. Gegner ist auswärts St. Pölten. 2014/15 gab es gegen den WAC eine 0:1-Niederlage, vergangene Saison gegen die heuer bereits ausgeschiedenen Kärntner einen 5:3-Sieg im Elfmeterschießen.

Innviertler im Aufwind

Die Rieder sind nach einem schwachen Saisonstart im Aufwind, holten sieben Punkte aus den jüngsten drei Spielen. Darunter zuletzt zwei Siege, einen auch am 10. September mit 3:2 gegen Dienstag-Gegner St. Pölten in der NV-Arena. "Die Stimmung im Team ist jetzt natürlich super. Die Zuschauer haben gesehen, dass wir gegen Altach (Anm.: 2:1-Sieg) gefightet und gut gespielt haben. Wir haben jetzt in drei Spielen sieben Punkte geholt, das ist eine richtig gute Ausbeute", ist Ried-Trainer Christian Benbennek zufrieden.

Den Schwung wollen die Rieder in den Cup (19.00 Uhr/live im Stream auf www.fussballoesterreich.at) mitnehmen, wohl ohne Mathias Honsak, der an einer Fersenprellung laboriert. "Es wird keine einfache Partie. Für uns ist es ein wichtiges Spiel. Wir werden uns hineinkämpfen und alles hineinlegen, was wir haben", kündigte der deutsche Coach an. Mit St. Pölten haben die Rieder noch eine Rechnung offen, hatte es doch 2013/14 im Viertelfinale gegen den späteren Finalisten eine 1:2-Niederlage gegeben. "Entscheidend wird sein, welche der beiden Mannschaften den größeren Willen zeigt, das Spiel zu gewinnen", erklärte Ried-Abwehrspieler Özgür Özdemir.

Die Niederösterreicher erkämpften sich am Samstag beim heimstarken WAC ein 1:1, an die Tradition der im ersten Jahr starken Aufsteiger konnten sie bisher aber noch nicht anknüpfen. Mit nur fünf Punkten aus acht Spielen ist die Truppe von Trainer Karl Daxbacher als Vorletzter mitten drinnen im beinharten Abstiegskampf. Der Cup wird da nicht die allerhöchste Priorität haben, auch da am Samstag Rapid zum Abschluss des ersten Ligaviertels in St. Pölten gastiert. "Es war kein fußballerischer Leckerbissen, aber die Leistung war eine Moralinjektion", hatte Daxbacher nach dem Punktgewinn gegen den WAC gesagt.

Mit Ex-Bundesligist Grödig gegen Horn, Schwaz gegen FAC, Kalsdorf gegen LASK, Union Gurten – Kapfenberg, Hartberg gegen Wattens, Amstetten gegen Austria Lustenau und Union St. Florian gegen Wiener Neustadt kommt es gleich in sieben von neun Dienstag-Duellen zu Aufeinandertreffen von Regionalligisten mit Erste-Liga-Klubs. Erste-Liga-Schlusslicht Blau-Weiß Linz ist bei Westliga-Absteiger FC Kitzbühel im Einsatz.

Bundesliga-Topteams am Mittwoch im Einsatz

Die Bundesliga-Topteams Sturm Graz (beim SK Bad Wimsbach), der im Cup 19 Partien unbesiegte Meister Red Bull Salzburg (beim SC Mannsdorf), Rapid (am Sportklub-Platz gegen SV Leobendorf/18.00 Uhr, live Puls 4), Altach (beim ASK Ebreichsdorf) und Austria (bei der Vienna/20.20 Uhr, live ORF Sport +) sind allesamt erst am Mittwoch im Einsatz. (APA, 19.9.2016)

  • Ried-Trainer Christian Benbennek kündigt an: "Wir werden uns hineinkämpfen und alles hineinlegen, was wir haben",
    foto: apa/expa/roland hackl

    Ried-Trainer Christian Benbennek kündigt an: "Wir werden uns hineinkämpfen und alles hineinlegen, was wir haben",

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