Wiener Freibadsaison endete mit einem Drittel weniger Gäste als 2015

19. September 2016, 13:03
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2,2 Millionen Besucher sorgten für Platz 18 in der Sommer-Statistik seit 1945, aber immerhin zweitbester September

Wien – Mit dem gestrigen Sonntag ist die Freibadsaison in Wien endgültig zu Ende gegangen. Die Besucherbilanz 2016 fällt nicht gerade rosig aus. Mit exakt 2,201.975 Gästen zog es rund ein Drittel weniger Menschen in die städtischen Becken als im Vorjahr. Konkret beträgt das Minus 31,83 Prozent. Im Allzeit-Ranking seit 1945 belegt die abgelaufene Saison Platz 18.

Unter Mittelwert

Das heurige Ergebnis blieb jedenfalls auch unter dem Mittelwert der vergangenen 25 Jahre. Seit damals kamen durchschnittlich knapp 2,4 Millionen Personen pro Saison in die Wiener Freibäder. Heuer waren es um rund 140.000 Besucher oder 7,34 Prozent weniger, wie die für Bäder zuständige Magistratsabteilung 44 am Montag per Aussendung kundtat.

Trotz nicht allzu prickelnder Werte darf man sich aber zumindest über einen Fast-Rekord freuen. Der diesjährige, ungewöhnlich sonnige und warme September schaffte es mit 265.131 Gästen immerhin auf Platz zwei der Allzeit-Rangliste. Der Top-September aus 1954 (268.771 Besucher) blieb damit aber ungeschlagen.

Gänsehäufel an der Spitze

Die meisten Hobbyschwimmer zählte heuer übrigens das Gänsehäufel mit 429.390 Personen. Dahinter folgen das Kongressbad (260.658) und das Schafbergbad (252.486). (APA, 19.9.2016)

  • Besucher des Strandbads Gänsehäufel suchen die Abkühlung.
    foto: apa/herbert pfarrhofer

    Besucher des Strandbads Gänsehäufel suchen die Abkühlung.

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