Steam wirft Spielentwickler wegen User-Anfeindung aus dem Store

19. September 2016, 11:58
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Entwickler Digital Homicide wollte 100 Steam-Kunden und Valve auf 18 Millionen Dollar verklagen

Steam zieht den Stecker: Nachdem Digital Homicide 100 Kunden und infolgedessen Steam-Besitzer Valve auf 18 Millionen Dollar verklagt hat, wurde das Entwicklerstudio aus dem Online-Store verbannt. Grund sei laut Valve die "feindliche Haltung" gegenüber den Steam-Kunden.

Belästigungskampagne

In ihrer Klage gaben die Betreiber von Digital Homicide an, sie wären Opfer einer Belästigungskampagne. Drahtzieher soll eine Gruppe namens "Digital Homicides Poop Games" sein. Digital Homicide wollte Valve vor Gericht laden und die Herausgabe der Identität jener Steam-Kunden einfordern.

Kurz nach Einreichen der Klage wurden alle Spiele von Digital Homicide aus dem Steam-Store gelöscht. Doug Lombardi von Valve gab auf Nachfrage von TechRaptor an, dass sie die Geschäftstätigkeiten mit Digital Homicide aufgrund der "feindlichen Haltung gegenüber Steam-Kunden" eingestellt haben.

digital homicide
Trailer zu "Crazy Adventures of Poo Flung Doo."

Grottige Spiele

Digital Homicide aus dem Steam-Store zu verbannen ist wohl kein großer Verlust für die Spielerschaft. Die Entwickler sind bekannt, besonders grottige Spiel zu entwickeln. Unter den eher anschaulicheren Games finden sich so blumige Titel wie "Winged Knights: Penetration", "Not in my Crapper" oder man versetzt sich in die Rolle eines Fäkalien werfenden Affen in "Crazy Adventures Of Poo Flung Doo". (rec, 19.9.2016)

  • "Winged Knights: Penetration" ist nur eines der Games von Digital Homicide.
    foto: digital homicide

    "Winged Knights: Penetration" ist nur eines der Games von Digital Homicide.

  • Steam verbannte den Entwickler mitsamt seinen Spieleperlen aus dem Store.
    foto: digital homicide

    Steam verbannte den Entwickler mitsamt seinen Spieleperlen aus dem Store.

  • 18 Millionen Dollar verlangte Digital Homicide von Steam und den Usern.
    foto: digital homicide

    18 Millionen Dollar verlangte Digital Homicide von Steam und den Usern.

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