1:3 in Watford: Schwarze Woche für United

18. September 2016, 15:21
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Dritte Niederlage in acht Tagen für das Team von José Mourinho – Arnautovic-Ehrentor bei 1:4 gegen Crystal Palace

Schwarze Woche für Englands Fußball-Rekordmeister Manchester United: Das Starensemble von Teammanager José Mourinho verlor auch das dritte Spiel innerhalb von acht Tagen und musste sich in der Premier League beim FC Watford mit 1:3 (0:1) geschlagen geben.

Zuvor hatte das Mourinho-Team gegen den Lokalrivalen ManCity (1:2) und in der Europa League bei Feyenoord Rotterdam (0:1) verloren. Der Franzose Etienne Capoue (34.) brachte die Gastgeber in Führung. Es war bereits sein vierter Saisontreffer. Ausnahmetalent Marcus Rashford (18) glich in der 63. Minute aus. Doch der Kolumbianer Juan Zuniga (84.) und Troy Deeney (90.+5, Foulelfmeter) sicherten Watford den Sieg.

ÖFB-Teamspieler und Ex-Bremer Sebastian Prödl hatte in der elften Minute eine erste große Chance für Watford per Kopf, doch der Ball streifte knapp am Pfosten vorbei. Bei United vergab Superstar Zlatan Ibrahimovic (22.) eine große Gelegenheit, als er nach einem Abpraller verzog. Uniteds 105-Millionen-Mann Paul Pogba traf aus der Distanz nur die Latte (31.). Watford-Keeper Heurelho Gomes parierte einen Ibrahimovic-Kopfball glänzend (79.).

ManUnited war mit drei Siegen in die Premier-League-Saison gestartet, hat aber jetzt schon sechs Zähler Rückstand auf den Lokalrivalen und Spitzenreiter ManCity von Coach Pep Guardiola.

Vierte Niederlage in Folge für "Potters"

ÖFB-Teamspieler Marko Arnautovic hat für Schlusslicht Stoke City sein erstes Saisontor erzielt. Geholfen hat das letztlich aber nichts, denn Stoke kam bei Crystal Palace 1:4 unter die Räder. Arnautovic traf in der 94. Minute zum Ehrentreffer. In der fünften Runde im englischen Oberhaus war es die vierte Niederlage in Folge für die "Potters".

Das Tor Sekunden vor dem Schlusspfiff war erst der dritte Saisontreffer überhaupt für Stoke City. Die Vorsaison hatte der Klub aus Stoke-on-Trent auf Platz neun abgeschlossen. (sid, APA, red, 18.9.2016)

  • Schwere Zeiten für José Mourinho.
    foto: reuters / andrew couldridge

    Schwere Zeiten für José Mourinho.

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