"Tolles Gefühl an der Tabellenspitze"

17. September 2016, 19:05
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Rapid – Mattersburg

Mike Büskens (Rapid-Trainer): "Der Gegner hat versucht, tief zu stehen, kompakt zu sein und über Konter zu kommen. Wir hatten in der ersten Hälfte eine gute Ballkontrolle und eine ordentliche Organisation. Aber im letzten Drittel hat der Zug gefehlt. In der zweiten Hälfte sind wir für unsere Geduld belohnt worden. Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, weil sie nach so einem schweren Spiel am Donnerstag heute wieder so präsent war. Alles in allem ist es mehr als ein gerechtes Ergebnis."

Zum nicht gegebenen Röcher-Tor: "Es gibt Schiedsrichter, die das Tor geben und solche, die abpfeifen. Die Elferszene habe ich noch nicht gesehen."

Ivica Vastic (Mattersburg-Trainer): "Es ist schwer, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Rapid war besser und überlegen. Trotzdem haben wir bei 0:0 ein reguläres Tor erzielt, das nicht gegeben wurde und einen klaren Elfmeter für uns nicht bekommen. Das hat das Ergebnis stark beeinflusst. Dass Rapid besser ist, weiß ich auch, aber wir haben lange Zeit gut dagegengehalten und lange nicht viele Chancen zugelassen."

Admira – Sturm

Oliver Lederer (Admira-Trainer): "Bis zum 0:1 hat es gut geklappt mit Einsatz und Leidenschaft die Defensive zu stabilisieren. Wir wissen um die Lage Bescheid. Das Wichtigste ist jetzt: Wir müssen ruhig bleiben, je stärker der Gegenwind bläst. Wir müssen aus dieser Sackgasse wieder rauskommen, indem wir unsere Kompaktheit wieder über 90 Minuten durchziehen."

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Ich bin froh, dass wir das Spiel gewonnen haben. Die ersten 30 Minuten waren ausgeglichen. Wir wussten, dass die Admira nach den beiden Niederlagen mit den vielen Gegentoren verunsichert sein würde. Wir haben in dieser wichtigen Phase in der ersten Hälfte extrem gut gegen den Ball gearbeitet. Das 1:0 war ein einlösender Moment. Mir war wichtig, dass die Mannschaft von Anfang bis zum Ende konzentriert spielt. Jetzt wird unsere volle Konzentration auf das Cupspiel am Mittwoch gelegt."

Christian Schulz (Sturm-Kapitän): "Es ist ein tolles Gefühl an der Tabellenspitze zu stehen und von den Zuschauern so unterstützt zu werden. Nach 30 Minuten ist der Knoten geplatzt, danach war es eine souveräne Leistung."

Lukas Spendlhofer (Sturm-Verteidiger, Torschütze): "Jeder hat das getan, was zu tun war. Es war aber viel mehr Arbeit, als es das Ergebnis aussagt."

Ried – Altach

Christian Benbennek (Ried-Trainer): "Wir sind nicht so gut ins Spiel gekommen. Es gab schon in den ersten 15 Minuten sechs Standard-Situationen gegen uns, das ist viel zu viel. Wir haben uns vorgenommen, die Flügel ins Spiel zu bringen, das ist uns ganz gut gelungen. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt ein wenig glücklich. Ich habe der Mannschaft in der Pause gesagt, wir führen, obwohl wir noch nicht dafür gearbeitet haben. Mir hat gefallen, dass die Mannschaft nach dem Ausgleich geschlossen war und sich gewehrt hat. Wir haben es weiter über die Außen probiert und sind zum Erfolg gekommen. Ich freue mich, in den Spielen gepunktet zu haben, in denen wir punkten mussten."

Damir Canadi (Altach-Trainer): "Wir waren zu Beginn sehr gut im Spiel und haben dann durch einen Stellungsfehler das 0:1 erhalten. Wir haben versucht, Druck zu machen, aber wir sind nicht wie gewollt in den Strafraum gekommen. Das lag auch daran, dass der Gegner gut verteidigt hat. Wir haben dann den Ausgleich geschafft, aber es ist ärgerlich, wenn man eh schon ein paar Situationen überstanden hat, das Spiel noch kurz vor Schluss zu verlieren. Wir müssen uns auch einmal mit einem Punkt zufriedengeben. Wir haben in der Schlussphase zu offen gespielt."

WAC – St. Pölten

Heimo Pfeifenberger (WAC-Trainer): "In der ersten Hälfte waren wir komplett überfordert, weil St. Pölten viel zweikampfstärker war. Wir haben uns sehr schwergetan, es war nicht unser bester Tag. Wir müssen froh sein, dass wir den Punkt geholt haben."

Karl Daxbacher (St. Pölten-Trainer): "Ich bin froh, dass wir eine sehr gute Leistung abgeliefert haben. Speziell in der ersten Hälfte waren wir die klar bessere Mannschaft. Es war kein fußballerischer Leckerbissen, aber die Leistung war eine Moralinjektion."

(APA, 17.9.2016)

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