Lange Nacht der Museen: Nachtfalter, edle Pferde und ein Hase

16. September 2016, 16:05
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700 Museen versprechen am 1.10. unter dem Motto "Mehr sehen?" verborgene Einblicke

Es ist eine schöne Tradition. Am 1. Oktober öffnen über 700 österreichische Museen für Nachtschwärmer wieder ihre Pforten. Die diesjährige Lange Nacht der Museen verspricht unter dem Motto "Mehr sehen?" verborgene Einblicke. Man wird auf allerlei Kuriositäten stoßen.

1899 wurde der Dürer-Hase das erste Mal ausgestellt. Seither war er in nur sieben Ausstellungen im Original zu sehen. Die Albertina zeigt nun exklusiv Albrecht Dürers wohl berühmtestes Werk – für die Dauer von sieben Stunden. Daneben können sich Besucher an der Entstehung eines überlebensgroßen Hasenbildes beteiligen.

Tierisch wird es auch in der Spanischen Hofreitschule, wenn die Pferde selbst in den Fokus gerückt werden. Einblicke in den Ausbildungsprozess der Lipizzaner und ein Gang durch die Hofstallungen sollen vor allem das Bild der gestrengen Ausbildungsstätte revidieren.

Zum ersten Mal bei der Langen Nacht dabei ist das Museum der Wiener Modemacher, das am 1. Oktober gleichzeitig seine Eröffnung feiert. Das traditionsträchtige Haus zeigt, mit Blick auf die Moderne, den Nachlass der Kostümhistorikerin Ingrid Loschek – vor allem für Modestudenten interessant.

Auf der Suche nach Geistern und Vampiren bietet die Burg Forchtenstein Mondscheinführungen an, sogenannte Draculaden. Auf Draculas Spuren kann man sich auch im Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof begeben. Neben dem kuriosen Neuling Condomi-Museum zeigt es sich als Wiederholungstäter und bietet Probeliegen im Sarg an. (kst, 16.9.2016)

Lange Nacht der Museen, 1.10., 18-1.00 Uhr

  • Am 1. Oktober öffnen wieder zahlreiche österreichische Museen in der Nacht ihre Pforten.
    foto: orf / hans leitner

    Am 1. Oktober öffnen wieder zahlreiche österreichische Museen in der Nacht ihre Pforten.

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