Fremdwährungskredite der Österreicher schrumpfen spürbar

16. September 2016, 12:21
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Rückgang um gut 26 Milliarden Euro seit 2008

Wien – Das Problem der Österreicher mit Krediten in Schweizer Franken und japanischen Yen schrumpft spürbar. Mitte 2016 hatten die Österreicher noch umgerechnet 22,14 Milliarden Euro in diesen Währungen zurückzuzahlen, das waren drei Milliarden Euro (11,9 Prozent) weniger als ein Jahr zuvor, teilte die Finanzmarktaufsicht (FMA) am Freitag mit. Alleine im zweiten Quartal sank der Bestand um 860 Mio. Euro.

Seitdem die FMA im Herbst 2008 die Vergabe solcher Kredite an Privathaushalte verboten hat, sind die Verpflichtungen der Österreicher um 57,7 Prozent oder 26,26 Milliarden Euro zurückgegangen. Damit sind jetzt nur mehr ein sechstel (15,6 Prozent) aller Kreditverpflichtungen in Fremdwährungen, zum Höhepunkt des Fremdwährungsbooms lag der Anteil mit 31,8 Prozent noch fast bei einem Drittel und doppelt so hoch.

Ende Juni entfielen 96 Prozent aller Fremdwährungskredite der privaten Haushalte auf Schweizer Franken, der Rest fast zur Gänze auf Japanische Yen. (APA, 16.9.2016)

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