Trump kündigt Senkung von Spitzensteuersatz an

16. September 2016, 06:20
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Zudem wolle er 25 Millionen neue Arbeitsplätze binnen eines Jahrzehnts schaffen, Clinton steigt wieder in Wahlkampf ein

New York/Washington – Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat für den Fall seines Wahlsiegs Steuererleichterungen für Spitzenverdiener in Aussicht gestellt. Das von Trump am Donnerstag in New York vorgestellte Steuerkonzept sieht vor, den Höchstsatz von 39,6 auf 33 Prozent abzusenken. Insgesamt ist das Volumen der Steuererleichterungen aber deutlich geringer als früher von Trump versprochen.

Statt der ursprünglich von ihm genannten Pläne für Steuererleichterungen im Volumen von zehn Billionen Dollar sieht sein neuer Plan eine Entlastung der Steuerzahler um 4,4 Billionen Dollar vor. Trump kündigte zudem an, ein amerikanisches Wirtschaftswachstum von vier Prozent anzustreben. Zudem wolle er 25 Millionen neue Arbeitsplätze binnen eines Jahrzehnts schaffen. Im zweiten Quartal war die US-Wirtschaft mit einer aufs Jahr hochgerechneten Rate von lediglich 1,1 Prozent gewachsen.

Zudem veröffentlichte das Wahlkampfteam Trumps, dass der Präsidentschaftskandidat glaube, dass US-Präsident Barack Obama in den Vereinigten Staaten zur Welt gekommen ist. In einem Interview mit der Washington Post am Donnerstag, hatte Trump die Antwort auf die Frage verweigert, ob er der Meinung sei, dass Obama auf Hawaii geboren wurde. Doch auch das Statement des Wahlkampfteams war nicht korrekt – begann es doch mit der Anschuldigung, dass Hillary Clinton zuerst den Geburtsort ihres damaligen Konkurrenten Obama im Jahr 2008 angezweifelt habe. Das wurde bereits mehrfach widerlegt. (APA, Reuters, 16.9.2016)

  • Donald Trump am Donnerstag in New York, wo er über seine geplanten Steuererleichterungen für Reiche sprach.
    foto: reuters/mike segar

    Donald Trump am Donnerstag in New York, wo er über seine geplanten Steuererleichterungen für Reiche sprach.

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