Spielt Geld bei Ihrer Familienplanung eine Rolle?

User-Diskussion21. September 2016, 11:04
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Sicher, Kinder kosten Geld, aber inwiefern spielen ökonomische Überlegungen bei der Familiengründung eine Rolle?

Vergangene Woche sorgte der Club of Rome mit seinen Forderungen für Aufregung. Die Ziele des Thinktanks lauten, Ungleichheit zu reduzieren, Demokratie zu fördern und den Klimawandel zu bremsen. Ziele, mit denen sich wahrscheinlich ein Großteil der Bevölkerung identifizieren kann. Die Schritte, um dies zu erreichen, scheinen allerdings radikal. Abgesehen von Forderungen wie der Anhebung des Pensionsantrittsalters, der Erhöhung der Erbschaftssteuer oder dem Abkehr vom Freihandel wurde auch die Forderung nach einer Prämie für kinderlose Frauen beziehungsweise für Ein-Kind-Familien laut.

Entscheidung für oder gegen Kinder

Die Vorschläge der Zukunftsforscher mögen im ersten Augenblick radikal erscheinen, aber überträgt man die Überlegungen auf das persönliche Leben, können durchaus Parallelen beobachtet werden. Abgesehen vom Wunsch, eine Familie zu gründen, fließen vielleicht auch ökonomische Überlegungen mit ein: die Frage, ob man sich Kinder leisten kann und wie viele, ob ein größerer Wohnraum oder ein größeres Auto benötigt wird oder auch, ob man mit dem Ausfall eines Einkommens für eine bestimmte Zeit überhaupt die finanziellen Rahmenbedingungen für ein oder mehrere Kinder sicherstellen kann. Diese Punkte spielen vielleicht bei der Familienplanung vieler Menschen eine entscheidende Rolle.

Wie haben Sie Ihre Familie geplant?

Wie viele Kinder haben Sie, und was waren die Gründe für genau diese Kinderzahl? Nach welchen Kriterien haben Sie Ihre Familie geplant? Spielten dabei finanzielle und ökonomische Kriterien eine Rolle, oder haben Sie die Familienplanung dem Zufall überlassen? Erzählen Sie uns von Ihren Überlegungen zur Familiengründung! (haju, 21.9.2016)

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Info

  • "Ein Prozent ist genug. Mit wenig Wachstum soziale Ungleichheit, Arbeitslosigkeit und Klimawandel bekämpfen"
    Jørgen Randers und Graeme Maxton
    oekom verlag

    ab 26. September 2016
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