"König Laurin": Ein Loblied auf das Kleinsein

14. September 2016, 17:33
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Matthias Langs Jugendfilm basiert auf einer Südtiroler Sage

Im Reich von König Dietrich (Rufus Beck) kommt es auf die Größe an. Als die für die Gartenpflege zuständigen Zwerge seine Frau mit Tollkirschen vergiften, werden sie für immer verbannt. Und damit sämtliche Natur und Kultur, die zusammen mit dem Müll auf einen Haufen geworfen wird. Zurück bleibt ein karges, felsiges Gebiet ohne jeglicher Vegetation, nur von Fleischessern bewohnt.

foto: sparkling pictures / ivan poletti
Bäume sind aus Königssohn Theos Reich zusammen mit Zwergenkönig Laurin verbannt worden.

In den Dolomiten wohnt der verbannte Zwergenkönig Laurin (Volker Zack), inmitten eines prächtigen Rosengartens. Auf einer Südtiroler Sage basiert Matthias Langs Verfilmung König Laurin, die vor allem für das jüngere Publikum gedacht ist.

Königssohn Theo (Florian Burgkart), klein und schmächtig, fühlt sich als Außenseiter, erst die Begegnung mit Laurin lässt ihn an Selbstvertrauen gewinnen und seine Vorurteile überdenken.

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Somit hat der Jugendfilm sicherlich alles, was eine gute Geschichte braucht: Rivalität unter Brüdern, magische Fähigkeiten und eine klare Botschaft. Während Erwachsene wohl nur zum Schmunzeln angeregt werden, gibt es für die Jungen amüsante Momente: etwa Gregor Bloéb als dümmlicher Anführer der Armeliten.

Es sei jetzt schon verraten, am Ende wird alles gut. Dem gärtnernden Zwergenkönig wird sogar eine Statue errichtet, die zu seinem Leid aussieht wie ein – na, Sie wissen schon. (kst, 14.9.2016)

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