Vom Urlaub zurück zur Arbeit: Wie es gelingt

16. September 2016, 09:03
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Mit dem Schulanfang endet für die meisten auch die Urlaubszeit. Tipps, damit die ersten Arbeitstage nicht mit dem so genannten Post-Holiday-Syndrom beginnen

Die Rückkehr aus dem Urlaub hat es immer in sich: Kein schöner Ausblick mehr, kein exotisches Essen oder fremde Sprachen, keine Überraschungen. Am Arbeitsplatz geht alles seinen gewohnten Gang – und es warten zu Beginn meist einige Aufgaben, die die Sehnsucht nach dem Urlaubsort noch größer werden lassen: eine Flut an Mails, neue Aufträge, ein chaotischer Schreibtisch und einige Meetings, um auf den neuesten Stand zu kommen. Natürlich gibt es für den Blues nach den freien Tagen einen Namen: Post-Holiday-Syndrom.

Das Stimmungstief sorgt für Lustlosigkeit und Frust, die Produktivität geht in den Keller. Dabei können bereits Kleinigkeiten helfen, den Einstieg nach längerem Urlaub zu erleichtern:

  • Ordnung

Wer nach zwei Wochen Sommer, Sonne, Strand und Meer an einen Arbeitsplatz voller Post-Its, anderer Zettel, Kaffeetassen und Werkzeug kommt, hat bestimmt keine große Freude. Deswegen gilt: Vor dem Urlaub für Ordnung sorgen. Dazu gehört nicht nur ein aufgeräumter Schreibtisch, sondern auch die Ordnung am virtuellen Arbeitsplatz: Abwesenheitsnotiz mit Ansprechpartner während der Abwesenheit, Mails gegebenenfalls in diverse Ordner weiterleiten lassen, die dann nach dem Urlaub thematisch sortiert gelesen werden können.

  • Kurze Woche

Gleich nach der Ankunft am Sonntagabend eine ganze Arbeitswoche vor sich zu haben, ist auch nicht ideal. Vor allem wenn der Urlaub mehrere Flugstunden entfernt war, lohnt es sich zwischen Ankunft und Arbeitsstart noch ein paar Tage einzuplanen. Gerne wird der erste Arbeitstag beispielsweise an einen Mittwoch oder Donnerstag gelegt – dann ist das Wochenende auch schon nah. Wer sehr viele Mails empfängt kann auch die Abwesenheitsnotiz noch ein paar Tage verlängern, um zunächst Nachrichten abzuarbeiten.

  • Biorhythmus nicht vergessen

Wer den Urlaub über Langschläfer war oder in einer anderen Zeitzone weilte, wird wahrscheinlich nur schwer zurück zum frühen Aufstehen finden. Falls diese Umstellung schwer fällt, lohnt es sich auch hier ein paar Tage Eingewöhnungszeit einzuplanen. Genug Schlaf ist mit die wichtigste Voraussetzung um gut in den Arbeitsalltag zu starten.

  • Lieblingsaufgaben

Wenn am Tag Eins gleich ein besonders lästiger Kunde, ein Mammut-Meeting oder eine andere ungeliebte Aufgabe wartet, flüchtet man sich gedanklich gerne wieder in den Liegestuhl am Meer. Wer mit schönen Aufgaben startet hat es da definitiv leichter.

  • Urlaub forever!

Manchmal sind es Kleinigkeiten, die man am Urlaub vermisst: Der Geruch nach Sonnencreme, ein bestimmtes Gericht, die guten Bücher, die man gelesen hat. Was man besonders genossen hat, sollte man deswegen auch zurück im Alltag so gut wie möglich bewahren: Sich beispielsweise an einem Abend pro Woche Zeit für die neu gelernte Sportart nehmen, landestypische Rezepte kochen, die Musik weiterhin hören. Das beste Rezept gegen den Urlaubs-Blues ist aber die Vorfreude: Am besten also gleich den nächsten Urlaub planen und in die Zukunft schauen. (red, 16.9.2016)

  • Vom Strand zurück an den Arbeitsplatz: Damit die Rückkehr nicht zu schwer fällt, lohnt es sich Gewohnheiten aus dem Urlaub beizubehalten.
    foto: reuters

    Vom Strand zurück an den Arbeitsplatz: Damit die Rückkehr nicht zu schwer fällt, lohnt es sich Gewohnheiten aus dem Urlaub beizubehalten.

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