Wie hat das Parkpickerl Ihren Bezirk verändert?

User-Diskussion16. September 2016, 08:00
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Auch in einer traditionellen Hochburg der Parkpickerlgegner, Döbling, wird nun heftig diskutiert und über eine vorgezogene Einführung des Parkpickerls nachgedacht

Seit kurzer Zeit ist der Wiener Bezirk Währing werktags von 9 bis 19 Uhr Kurzparkzone. Viele Autofahrer weichen seither notgedrungen zum Parken ins benachbarte Döbling aus und verschärften dort die Parksituation. Der dortige Bezirksvorsteher Adi Tiller (ÖVP) kündigte daraufhin an, die Bürgerbefragung zur flächendeckenden Kurzparkzone bereits im Herbst durchzuführen. So soll Döbling schon im Sommer 2017 zu einem Parkpickerlbezirk werden.

Das Parkpickerl in Wien gibt es seit 1993, zunächst in der Inneren Stadt. Seither hat die Gemeinde die Ausnahmebewilligung für die Kurzparkzone in den Bezirken 1, 4 bis 9, 15, 18 und 20 flächendeckend eingeführt. Auch im 2., 3., 12., 14., 16. und 17. Bezirk gibt es weitreichende Kurzparkzonen.

Wie halten Sie es mit dem Parkpickerl?

Wohnen Sie in einem Bezirk mit Kurzparkzonen-Regelung? Wie beurteilen Sie die Parkplatzsituation in Ihrem Grätzel, und erachten Sie das Parkpickerl als notwendiges Übel, um des Parkplatzmangels Herr zu werden? Was hat sich seit der Einführung des Parkpickerls in Ihrem Bezirk geändert? Und auch die Pendler sind gefragt: Welche Lösungen haben Sie für sich gefunden, nachdem immer mehr Wiener Bezirke das Parkpickerl eingeführt haben? (mahr, 16.9.2016)

  • Das Corpus Delicti, das Parkpickerl.
    foto: urban

    Das Corpus Delicti, das Parkpickerl.

  • Eine Übersicht der momentanen Parkpickerl-Bezirke und wie es in Zukunft aussehen wird.
    foto: apa

    Eine Übersicht der momentanen Parkpickerl-Bezirke und wie es in Zukunft aussehen wird.

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