Promotion - entgeltliche Einschaltung

New World of Work

23. September 2016, 13:57

Die Arbeitswelt wandelt sich, die zunehmende Dynamik und Schnelllebigkeit verändern viele Arbeitsprozesse. Damit Unternehmen sowie Arbeitnehmer den Herausforderungen gewachsen sind, die die "Neue Welt der Arbeit" mit sich bringt, ist eines unerlässlich: Flexibilität.

"Ein wesentlicher Treiber neuer Arbeitswelten ist der Wunsch von Mitarbeitern nach erhöhter Flexibilität, und zwar in Bezug auf zeitlich und räumlich unabhängiges Arbeiten", weiß Professor Michael Bartz von der IMC University of Applied Sciences Krems. "Flexibilität ist für viele der wichtigere Motivator im Vergleich zu Gehalt. Und die Bedeutung steigt konstant über die Jahre." Bartz beschäftigt sich mit den Ursachen und Auswirkungen der "New World of Work" und sieht als einen Auslöser der veränderten Arbeitswelt die neuen Informationstechnologien, die Kommunikation und Zusammenarbeit auf Distanz einfach und kostengünstig wie noch nie ermöglichen. Kunden und Geschäftspartner weltweit erwarten daher heute oft eine Reaktion auch außerhalb der Kernarbeitszeiten.

Globalisierung als Treiber neuer Arbeitswelten

Neben der Digitalisierung von Kommunikationskanälen und Arbeitsweisen liefern die Studien von "Neue Arbeitswelt"-Experten wie Professor Michael Bartz weitere Gründe für die Veränderungen: An manchen Tagen muss man mit Geschäftspartnern oder Kollegen in den USA reden und dann wird es eben aufgrund der Zeitverschiebung spät. Aufgrund der starken internationalen Verflechtung – Österreich exportiert 40 % seines BIP – kommt das viel öfter vor als früher.

Neben der Globalisierung ist ein Wandel zum Mitarbeitermarkt erkennbar. Der Druck von qualifizierten Arbeitnehmern auf die Unternehmen steigt. Attraktiv werden in Zukunft jene Unternehmen sein, die möglichst flexible Arbeitszeitmodelle anbieten. "Die Herausforderung liegt für Führungskräfte darin, Vertrauen und Kontrolle miteinander zu vereinbaren. Hier geht es darum, wie man Personen und Teams managen kann, die räumlich, zeitlich, abteilungsübergreifend und oftmals auch inhaltlich anders arbeiten, als sie es noch vor Kurzem getan haben", fasst Mag. Thomas Schmutzer, Geschäftsführer der HMP Beratungs GmbH, zusammen. "Somit ändern sich die Rolle von Führung und die Aufgaben der Führungskraft. Ganz neue Skills werden hier benötigt."

Wirtschaft treibt Flexibilisierung voran

Trotz vieler positiver Beispiele ist die Flexibilität in der Arbeitswelt noch immer zahlreichen Grenzen und Beschränkungen unterworfen – was durchaus paradox ist. Denn sowohl Unternehmen als auch Mitarbeiter wollen gemeinsam viel flexibler agieren, als sie es derzeit können. "Die ,New World of Work‘ funktioniert natürlich nicht wie ein Elektroschalter: einschalten – und sie ist da!", hebt Schmutzer hervor. "Doch die Veränderungen der Wirtschaft treiben die Flexibilisierung der Beschäftigungsverhältnisse und der Arbeitsorganisation voran", ist sich der Experte sicher.

  • Artikelbild
    foto: marcin maslowski
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