Ötillö Swimrun: Die spinnen, die Schweden – und das ist gut so

Blog14. September 2016, 06:00
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Ötillö heißt "von Insel zu Insel" und beschreibt die wohl irrste Form des Inselhoppings: "Swim Run" ist das Next Big Thing im Ausdauersport. Beim Ötillö vor Stockholm gilt es, über 75 Kilometer 44-mal zwischen Wasser und Land zu wechseln

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foto: thomas rottenberg

Manche Dinge sind hart. Und manche härter: So gern ich auf kleinen, schnellen Booten bin, so gern ich Geruch, Geschmack und Gefühl dieses Mixes aus Sonne, Salzwasser und Wind auf den Lippen und im Gesicht fühle, so gern ich zwischen Inseln herumgurke und so gern ich das auch noch dort mache, wo mir die Sonne nicht binnen drei Minuten Hirn und Haut versengt – so hart ist es dann doch, nur zuschauen zu dürfen. Und jeder Faser des eigenen Körpers beim Schreien und Winseln zuhören zu können: "Ichwillichwillichwill", schreit es da. Und dass Kopf, Vernunft und Rennleitung sagen, dass es besser, sicherer und intelligenter ist, dass ich da jetzt trocken, faul und bequem an Bord sitze, ändert nix daran: Montag vergangener Woche war einer der härtesten Tage meins Lebens. Denn da war ich bim "Ötillö" – und durfte nur zuschauen.

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