"Recore": Mäßige Kritiken für neues Spiel des "Metroid"-Schöpfers

14. September 2016, 09:44
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Zu lange Wartezeiten, öde Spielwelt – Sci-Fi-Abenteuer ist für Kritiker eher Durchschnitt

Kein Desaster aber auch kein Highlight: Die internationalen Kritiker haben für "Recore", einem Sci-Fi-Action-Adventure im Geiste von "Metroid", nur mäßig-lobende Worte übrig. "Langweilig" mit einer "unspektakulären Welt" und "eingerosteten Konventionen des Genres" wird das Game beschrieben

Roboter-Kumpanen

Als Joule Adams erwacht man nach einem kryogenischen Schlaf auf dem Planeten Far Eden. Die einstige Kolonie der Menschen ist verfallen und zerstört. Sie sollte als Heil in der Flucht für die menschliche Rasse dienen, die von einer kataklystischen Epidemie auf der Erde fast vollkommen ausgerottet wurde.

Die junge Heldin macht sich mitsamt Roboter-Hund auf, um sogenannte Prismatic Cores zu finden, um weiter in die verlassene Kolonie vordringen zu können. Dabei trifft sie auf zahlreiche mechanische Helferleins, die sie durch die verwüstete Welt leiten und sie beim Rätsellösen und Feinde bekämpfen unterstützen.

xbox

Kein gutes Zeugnis für "Metroid"-Macher

Das von Comcept entwickelte Game für Xbox One und PC versammelte im Hintergrund Produzenten und Designer der "Metroid Prime"- und "Mega Man"-Reihe. Besonders die Inspiration zu Nintendos Space-Shooter ist dem Abenteuerspiel nicht abzusprechen: Die Heldin erkundet und kämpft sich durch eine galaktische Wüstenwelt.

IGN bemängelte dahingehend, dass "die Spielwelt im Endeffekt viel zu groß ist, für das, dass nichts passiert." Auch die Arcade-ähnlichen Hüpfeinlagen wurden kritisiert, im Gegenzug lobt IGN aber das starke Kampfsystem und das Plattform-Gameplay von "Recore".

Lange Ladezeiten

Für "Gamespot" sind die besonders langen Ladezeiten zwischen verschiedenen Arealen ein großer Kritikpunkt. Zwei bis drei Minuten muss man bei "Recore" warten, um in das nächste Gebiet zu gelangen. Dabei kam es bei "Gamespot" des Öfteren zu Spiel-Abstürzen. Zusätzlich sieht "Gamespot" die künstliche Verlängerung des Spiels durch unnötige Side-Quests als Makel, der das ansonsten "charmante Spiel, das an die PS2- und GameCube-Ära erinnert" verunglücken lässt.

"Zwar kein Desaster, aber der bizarre Aufbau und die Sprungelemente hinterlassen einen schlechten Geschmack im Mund", meint Polygon in einer fast vernichtenden Review. "Recore" habe "gute Ideen für das Action-Genre, bringt neue Spins ins Gameplay, aber die Sammelquests am Ende des Spiels verhindern, dass das Spiel wahre Höhen erreicht." (rec, 14.9.2016)

"Recore" erscheint am 16. September für Xbox One und PC.

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Recore

  • Joule erwacht auf Far Eden und muss herausfinden, was mit der Kolonie passiert ist.
    foto: comcept

    Joule erwacht auf Far Eden und muss herausfinden, was mit der Kolonie passiert ist.

  • In zahlreichen Kämpfen stehen der Heldin ihre Roboter-Freunde zur Seite.
    foto: comcept

    In zahlreichen Kämpfen stehen der Heldin ihre Roboter-Freunde zur Seite.

  • Neben Erkundung und Kampf muss der Spieler sich auch in Hüpfeinlagen beweisen.
    foto: comcept

    Neben Erkundung und Kampf muss der Spieler sich auch in Hüpfeinlagen beweisen.

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