Lenker wollte Maut auf steirischer A9 nicht zahlen und rastete aus

12. September 2016, 10:49
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50-Jähriger ging mit Fäusten auf Angestellten los und war auch gegenüber Polizisten aggressiv

St. Michael – Ein 50-jähriger Pkw-Lenker aus den Niederlanden wollte am Wochenende die Maut an der Kontrollstelle St. Michael (Bezirk Leoben ) auf der Pyhrnautobahn (A9) nicht bezahlen und ging auf einen Angestellten los. Dies berichtete die Landespolizeidirektion am Montag. Weil er sich auch gegenüber den einschreitenden Polizisten aggressiv verhielt, wurde er vorübergehend festgenommen.

Der Niederländer war mit seinem Wagen den sondermautpflichtigen Gleinalm-Abschnitt der A9 Richtung Norden gefahren. An der Mautstelle St. Michael hätte er die vorgesehene Gebühr von 8,50 Euro zu entrichten gehabt. Diese wollte er nicht zahlen, da diese auf den Straßenschildern bei Graz nicht angekündigt worden sei, wie er sagte. Nachdem ein leitender Angestellter der Mautstelle zu intervenieren versuchte, ging der 50-Jährige plötzlich auf diesen los und versetzte ihm einen Faustschlag. Der Bedienstete alarmierte die Polizei.

Gegenüber den erhebenden Beamten der Autobahnpolizeiinspektion Gleinalm behaupteten beide Beteiligten, vom Kontrahenten verletzt worden zu sein. Während der Sachverhaltsaufnahme wurde der Niederländer laut Exekutive immer aggressiver und begann laut zu schreien. Weil offenbar ein Angriff auf die Beamten unmittelbar bevorstand, wurde die Festnahme ausgesprochen. Nach Klärung der Sachlage und Einvernahme des Beschuldigten ordnete die Staatsanwaltschaft Leoben die Anzeige auf freiem Fuß an. Der Mann durfte seinen Weg fortsetzen – nach Bezahlung der Mautgebühr. (APA, 12.9.2016)

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