Elfenbeinhandel soll auch innerstaatlich verboten werden

11. September 2016, 18:34
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IUCN-Weltkongress: Artenschützer setzen sich gegen Bedenken durch

Honolulu – Mit einem hart erkämpften Votum gegen den innerstaatlichen Elfenbeinhandel ist am Samstagabend auf Hawaii der Weltkongress der Internationalen Naturschutz-Union (IUCN) zu Ende gegangen. Namibia, Südafrika, Japan und Kanada hatten den kompletten Bann für Binnenmärkte bis zuletzt verhindern wollen.

Auf dem weltgrößten Treffen von Naturschutzorganisationen sowie Vertretern aus Wirtschaft und Politik waren seit 1. September insgesamt mehr als 10.000 Teilnehmer versammelt. Die Resolutionen der 1.300 stimmberechtigten Mitglieder sind zwar nicht bindend, sollen nun aber als Beschlussvorlagen für die anstehende Weltartenschutzkonferenz (CITES) in Südafrika sowie die UN-Weltnaturschutzkonferenz im Dezember in Mexiko dienen.

Umfassendes Programm

Die IUCN verabschiedete insgesamt rund 100 Empfehlungen und Beschlussvorlagen: Darin ging es um besseren Schutz von Elefanten und Löwen, von Walen, Rochen und Haien. Das Forum gab aber auch zahlreiche Empfehlungen für mehr globale Zusammenarbeit angesichts des Klimawandels.

Ein Schwerpunkt war die Erwärmung der Ozeane und die daraus entstehenden Herausforderungen für Meeres- und Landbewohner. Die IUCN-Liste der Gefährdeten Tier- und Pflanzenarten wurde aktualisiert und weist nun fast 24.000 Arten als vom Aussterben bedroht aus – darunter vier der sechs großen Menschenaffenarten. (APA, red, 7. 9. 2016)


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IUCN

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