Seehofer schließt Wechsel nach Berlin nach Bundestagswahl nicht aus

10. September 2016, 16:02
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CSU will Personalia im ersten Quartal entscheiden

Schwarzenfeld – CSU-Chef Horst Seehofer hat einen Wechsel nach Berlin nach der kommenden Bundestagswahl in Deutschland 2017 nicht ausgeschlossen – auch wenn die CSU angesichts der großen Schwesterpartei CDU keinen eigenen Kanzlerkandidaten aufstellen wolle.

Wegen der existenziellen Bedeutung der Wahl müsse die CSU aber mit der besten Formation antreten, sagte Seehofer zum Abschluss einer Vorstandsklausur der Christsozialen im oberpfälzischen Kloster Schwarzenfeld vor Journalisten. Auch auf Nachfragen wollte er dabei nicht zurückweisen, dass er womöglich als Spitzenmann der CSU in die Bundespolitik zurückkehren könnte.

Der bayerische Ministerpräsident sagte allgemein: "Wenn die Verantwortung es erfordert, muss man sich zur Verfügung stellen." Die Personalentscheidungen reduzierten sich aber nicht auf einen Namen, der Wähler sehe sich die ersten fünf Namen auf dem Stimmzettel genau an.

Personalentscheidungen würden aber in seiner Partei erst im ersten Quartal des kommenden Jahres getroffen. In der CSU-Führung gibt es auch Spekulationen, Seehofer könnte einen seiner deutschlandweit bekannten Landesminister nach Berlin schicken, etwa Finanzminister Markus Söder oder Innenminister Joachim Herrmann. (APA, 10.9.2016)

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