Schlepper bei Verfolgungsjagd vor Rhodos verletzt

10. September 2016, 10:03
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Bisher nur wenige Ankömmlinge auf Rhodos

Athen – Beamte der griechischen Küstenwache haben am Samstagfrüh nach einer wilden Verfolgungsjagd drei mutmaßliche Schlepper vor dem beliebten Strand von Ialysos auf der Touristeninsel Rhodos festgenommen. Das aus Georgien stammende Trio soll zuvor eine unbekannte Anzahl Migranten mit einem Außenborder mit leistungsstarkem Motor aus der Türkei nach Rhodos gebracht haben.

Wie ein Offizier der Küstenwache der Deutschen Presse-Agentur sagte, hätten die mutmaßlichen Menschenschmuggler zunächst zu entkommen versucht. Als sie von einem Schnellboot der Küstenwache erreicht wurden, hätten sie es zu rammen versucht. Die Beamten eröffneten das Feuer, um den Motor des Schmugglerbootes auszuschalten. Dabei sei einer der Männer leicht am Arm verletzt worden, hieß es. Die Polizei suche nach den Menschen, die die drei transportierten, berichtete das Staatsradio.

136 Flüchtlinge auf Phodos

Rhodos ist eine der Inseln im Osten der Ägäis, auf die bisher nicht viele Flüchtlinge und Migranten angekommen sind. Zurzeit befinden sich dort nach Angaben des Flüchtlingskrisenstabes in Athen nur 136 Flüchtlinge bzw. Migranten. In ganz Griechenland harren zurzeit knapp 60.000 aus. In ihrer Mehrheit hoffen sie nach Mitteleuropa weiterreisen zu dürfen. (APA, 10.9.2016)

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