Salzburg in Champions Hockey League vorzeitig weiter

9. September 2016, 22:18
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Nach 2:1-Sieg in Schweden – Vienna Capitals müssen nach 1:3 in Finnland weiter zittern

Österreichs Eishockey-Meister Red Bull Salzburg hat sich am Freitagabend in der Champions Hockey League vorzeitig für die Runde der letzten 32 qualifiziert. Die "Bullen" feierten in Schweden einen knappen 2:1-Erfolg über den HV71 Jönköpping. Die Vienna Capitals verloren indes in Finnland bei KalPa Kuopio 1:3 und müssen damit um den Aufstieg bangen.

Salzburg erwischte einen optimalen Start, stellte doch Thomas Raffl bereits nach 84 Sekunden auf 1:0. Brett Olson baute diese Führung in der Anfangsphase des Schlussdrittels auf 2:0 (45.) aus. Jönköpping glückte erst zehn Sekunden vor der Schlusssirene der Anschlusstreffer. Nach der erfolgreichen Revanche für die 2:5-Heimniederlage werden die Salzburger unabhängig vom Ausgang der letzten Partie am Sonntagabend beim punktlosen Schlusslicht Sheffield Steelers die Gruppe P auf dem zweiten Platz abschließen.

Zittern

Diesen haben auch noch die "Caps" im Pool N inne. Doch am Sonntagabend (18.00 Uhr), an dem es zu Hause erneut gegen das Team aus Kuopio geht, müssen sie zumindest in die Overtime kommen, um diesen erfolgreich zu verteidigen. "Wir haben es weiter in der Hand und werden es auch schaffen", betonte Coach Serge Aubin nach der Niederlage in Kuopio, wo sein Team nach dem 1:0 durch Jerry Pollastrone (13.) zwei Drittel lang auf Aufstiegskurs gelegen war.

Nach der Führung verabsäumten es die Wiener aber, im Powerplay gleich nachzulegen. Auch im Mitteldrittel ließen sie zwei Überzahlspiele ungenutzt und bekamen dafür dann im Schlussabschnitt die Rechnung präsentiert. Santeri Lukka besorgte zunächst im Powerplay den Ausgleich (53.). Exakt drei Minuten später drehte dann Ville-Vesa Vainiola, der aus einem Penalty (58.) auch zum Endstand traf, endgültig die Partie zugunsten der finnischen Gastgeber.

"Unsere individuellen Fehler haben uns den Sieg gekostet. Das ist bitter, denn wir waren nur wenige Minuten vom Aufstieg entfernt", lautete das treffende Resümee von Aubin. (APA, 9.9.2016)

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