Ars Electronica: Preise für WLAN gegen NSA und Game eines 17-Jährigen

9. September 2016, 11:16
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Freies WLAN im Berliner Botschaftsviertel als Reaktion auf NSA-Abhörskandal

In Linz werden am Freitag bei der Ars Electronica Gala die Goldenen Nicas vergeben. Die international renommierten Medienkunst-Preise gehen in diesem Jahr u.a. an Künstler aus Frankreich, der Schweiz und Österreich, die sich unter 3.159 Einreichungen aus 84 Ländern durchgesetzt haben. Die britische Kuratorin Jasia Reichardt wird für ihr Lebenswerk ausgezeichnet.

WLAN gegen NSA

Die Schweizer Christoph Wachter und Mathias Jud, die als Reaktion auf den NSA-Abhörskandal ein frei zugängliches WLAN zwischen der amerikanischen und der britischen Botschaft in Berlin installiert haben, erhalten die Auszeichnung in der Sparte Interactive Art.

Die Nica für Digital Communities geht an die international tätige P2P Foundation. Die Non-Profit-Organisation geht dem gesellschaftlichen Potenzial von Peer-To-Peer-Technologien und der Frage "Wer hat Kontrolle über wen im Netz " nach. Bei den Youngsters setzte sich der 17-Jährige Jonas Bodingbauer aus Linz mit dem Spiel "Die Entscheidung" durch, in dem ein krebskranker Mann und ein "Tumor-Pfleger" gegeneinander antreten. (APA, 9.9.2016)

  • "Die Entscheidung" wurde bei der Ars Electronica ausgezeichnet.
    foto: entwickler

    "Die Entscheidung" wurde bei der Ars Electronica ausgezeichnet.

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