USA warnen vor Nutzung von Samsungs Note 7 in Flugzeugen

9. September 2016, 07:38
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Nach Rückrufaktion wegen Brandgefahr – Australische Fluglinien zwingen zum Ausschalten

Nach der Rückrufaktion für das Samsung-Smartphone Galaxy Note 7 hat die US-Luftverkehrsaufsicht davor gewarnt, das Gerät in Flugzeugen zu nutzen. Passagieren werde dringend davon abgeraten, das Telefon einzuschalten oder zu laden sowie in ihrem Gepäck aufzugeben, erklärte die Behörde FAA in ungewöhnlich striktem Ton in der Nacht zum Freitag.

Hintergrund

Samsung hatte vor einer Woche eine Rückrufaktion für sein neues Vorzeigemodell wegen Brandgefahr gestartet. Der Smartphone-Marktführer räumte ein, dass das Telefon beim Aufladen des Akkus überhitzen könnte. Samsung bestätigte damals 35 Schadensfälle. Das Modell wurde zwei Wochen lang in mehreren Ländern ausgeliefert. Es soll um rund 2,5 Millionen Geräte gehen, die umgetauscht werden müssen. Schuld daran sind offenbar schadhafte, von einer Samsung-Tochterfirma selbste gebaute Akkus, die in den neueren Modellen nicht mehr verwendet werden.

Die FAA hatte Fluggesellschaften zuvor bereits grundsätzlich ermahnt, dass der Transport von Lithium-Ionen-Akkus als Fracht riskant sein könne und empfiehlt, dass alle Batterien im Handgepäck mitgeführt werden. Einzelne Fluggesellschaften hatten Passagiere bereits davor gewarnt, ein Note 7 in ihren Maschinen zu nutzen oder aufzuladen. In einigen Fällen wurde gar ein Verbot ausgesprochen, das betreffende Samsung-Gerät überhaupt während des Flugs eingeschaltet zu haben. (APA/red, 9.9.2016)

  • Samsungs Probleme mit dem Note 7 sind noch lange nicht ausgestanden.
    foto: richard drew / ap

    Samsungs Probleme mit dem Note 7 sind noch lange nicht ausgestanden.

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