Cyberangriff auf Flughafen Schwechat kam angeblich aus der Türkei

6. September 2016, 17:04
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Hackerkollektiv bekennt sich zu Attacke – Innenministerium bestätigt Ermittlungen

Ein massiver Hackerangriff sollte zuletzt die Website des Flughafens Wien-Schwechat außer Gefecht setzen. Das Vorhaben misslang. Nun hat sich ein türkisches Hackerkollektiv zu dem Angriff bekannt, berichtete der "Kurier" am Dienstag.

Grund für die Attacke waren demnach die politischen Verhältnisse zwischen Österreich und der Türkei sowie ein Vorfall auf dem Flughafen. Der Verfassungsschutz nimmt das Bekennerschreiben ernst und ermittelt. Ob die Angreifer wirklich aus Türkei stammen, ist allerdings unklar.

Tausende Passagiere betroffen

Der Flughafen Wien hatte erst vor wenigen Tagen für Schlagzeilen gesorgt, als eine Computerpanne zahlreiche Starts und Landungen verhinderte und tausende Passagiere festsaßen. Damals hieß es, dass man eine Cyberattacke als Ursache der massiven Probleme ausschließen könne.

Die Hacker haben laut dem Bericht weitere Angriffe angekündigt. Bei der Attacke auf die Flughafen-Website hatte es sich um einen DDoS gehandelt (Distributed Denial of Service). Dabei werden die Zielserver massiv mit Datenpaketen beschickt, um sie in die Knie zu zwingen. (red, APA, 6.9.2016)

  • Der Flughafen Wien-Schwechat.
    foto: apa

    Der Flughafen Wien-Schwechat.

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